DER OPERNFREUND - 44.Jahrgang
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Was wird es 2012/13 an den Opernhäusern im Alpen-Adria-Raum Neues geben ?

 

 

Copyright: Arbeitsgemeinschaft Alpen-Adria 2012

www.alpeadria.org

 

Seit über sechzig Jahren floriert auf kulturellem Gebiet eine sehr positive und vorbildliche internationale Kulturkooperation im Alpen-Adria-Raum. Es ist dies ein Raum, der den Südosten Österreichs mit Slowenien, Kroatien sowie mit Teilen Italiens und Ungarns zusammenfügt. Hier lebt noch ein positives Element der alten Habsburgmonarchie: die selbstverständliche Interkulturalität. Es gibt eine institutionalisierte Arbeitsgemeinschaft (derzeit unter dem Vorsitz von Kroatien), auf deren Homepage zu lesen ist: „Bereits Ende der 1940er-Jahre entwickelten sich die ersten grenzüberschreitenden Kontakte zwischen Friaul-Julisch Venetien, Kärnten und Slowenien – also dem Kerngebiet des Alpen-Adria-Raumes. Nach den schweren Belastungen der Kriegs- und Nachkriegszeit sollte durch Handreichungen über die Grenzen hinweg einer friedlichen Zukunftsentwicklung der Weg geebnet werden. Begegnungen kultureller Art standen am Beginn, auf die Kultur folgte der Sport. Später beteiligte sich die Wirtschaft an der Alpen-Adria-Kooperation, begleitet von der Politik.“

( http://www.alpeadria.org/deutsch/index.php?page=1634310351&f=1&i=733044516&s=1634310351 )

Heute umfasst diese Arbeitsgemeinschaft Alpen-Adria acht Länder und Regionen:Steiermark, Kärnten, Burgenland, Slowenien, Kroatien, Vas sowie Friaul Julisch Venetien und Venetien (die allerdings mit Ende 2012 aus der Arbeitsgemeinschaft ausscheiden werden). Der Opernfreund hat in der Saison 2011/ 12 über die Opernereignisse in fünf Alpen-Adria-Ländern berichtet (siehe: Graz, Klagenfurt, Ljubljana, Maribor, Trieste, Dreiländereck). Diese Berichterstattung soll 2012/13 weitergeführt und wenn möglich ausgeweitet werden.

Außer im ungarischen Komitat Vas gibt es in allen Alpen-Adria-Ländern eine bedeutende Operntradition in wunderbaren Theatergebäuden. Hier findet eigenständiges Musiktheater unserer Zeit statt -   und so sei heute ein Überblick über die Opernpläne einer im deutschen Raum vielleicht noch zu wenig bekannten Region für die nächste Spielzeit gegeben:

Graz: Das vom renommiertesten Architektenduo der k.u.k. Monarchie Ferdinand Fellner und Hermann Helmer (48 Theatergebäude in ganz Europa!) errichtete Opernhaus wurde 1899 mit Schillers „Wilhem Tell“ und Wagners „Lohengrin“ eröffnet. Es fasst rund 1200 Sitzplätze. 2012/13 wird mit Puccinis „Manon Lescaut“ in der Inszenierung von Stefan Herheim eröffnet . „Manon Lescaut“ ist eine Koproduktion mit Dresden, wobei zuerst Graz und dann erst Dresden die Herheim-Interpretation erleben wird. Anders ist dies bei einer weiteren Koproduktion:

Kurt Weills und Bert Brechts „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“ in der Regie von Calixto Bieito – laut Intendantin Sobotka „das Risiko des Jahres“ – kommt in einer Koproduktion mit Antwerpen/Gent, wo die Inszenierung bereits im letzten Herbst gezeigt wurde. Man kann sich also bereits ein Bild machen, was zu erwarten ist. Und zwar im wahrsten Sinn des Wortes - auf der Homepage der Vlaamse Opera gibt es genügend drastische Bilder:

http://vlaamseopera.be/en/#!/productions/mahagonny

Man versteht den Vermerk in der Grazer Ankündigung: „Die Aufführung ist für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren nicht geeignet“…………

Abgesehen von diesem „Aufreger“ erwartet uns in Graz eine Wiederaufnahme der Konwitschny-Traviata, der „Elisir d’Amore“ mit dem Tenor-Aufsteiger Antonio Poli, „Hänsel und Gretel“ in der Inszenierung von Brigitte Fassbaender, ein „Falstaff“ mit James Rutherford. Dazu kommen die Operette „Gasparone“, die Musicals „Fame“ und „My Fair Lady“ (Wiederaufnahme) sowie ein großer Ballettabend „100 Jahre Sacre du Printemps“ und erstmals in Graz Schönbergs „Gurre-Lieder“. Auf die Frage, wie das Wagner-Jahr 2013 begangen werde, antwortete die Intendantin in der Pressekonferenz (verheissungsvoll für den noch nicht bekannten Saisonstart 2013/14):

„Das Wagner-Jahr endet erst am 31.12.2013“. Immerhin wird es im Neujahrskonzert 2013 konzertant den ersten Aufzug der „Walküre“ geben. Alle Details des gesamten Programms 2012/13 siehe:

http://issuu.com/opergraz/docs/oper_jvh2012_web?mode=window&backgroundColor=%23222222

Für den Opernfreund berichtenswert sind auch die vom Musikverein für Steiermark angekündigte konzertante Aufführung von Verdis „Giovanna d’Arco“ und die Liederabende mit – auch auf der Opernbühne – großen Namen: Matthias Goerne, Christiane Karg, Patricia Petitbon, Angelika Kirchschlager und Ramon Vargas sowie das Sonderopernkonzert mit Elina Garanca. Detailliertere Informationen unter http://musikverein-graz.at/

Klagenfurt: Auch das Stadttheater Klagenfurt stammt von Fellner und Hellmer, hat 760 Sitzplätze und wurde 1910 eröffnet. In Klagenfurt gibt es einen Intendantenwechsel: Josef E.Köpplinger übernimmt das Gärtnerplatz-Theater in München. Sein Nachfolger in Klagenfurt ab 2012/13 ist Florian Scholz – zu dieser Entscheidung und zur Person des neuen Intendanten siehe: http://ktnv1.orf.at/stories/497405

Das Stadttheater ist ein Dreispartenhaus– der neue Intendant hat für 2012/13 vier Opernpremieren angekündigt: Der Freischütz, Das schlaue Füchslein, Idomeneo und die Perlenfischer. Das detaillierte Programm findet sich unter http://www.stadttheater-klagenfurt.at/450_vorschau.php

Maribor/Marburg: Das Theatergebäude steht auf dem Domplatz im Zentrum der Stadt. Das Haus vereint eigentlich drei Gebäude in einem Haus mit einem Gesamtfassungsvermögen von knapp 1400 Plätzen in 5 Sälen. Es besteht aus dem ursprünglichen Theatersaal, dem ersten planmäßig gebauten Theatergebäude von 1851, dem ehemaligen Casino von 1864 mit dem schönsten Saal der Stadt und der reichen neoklassizistischen Fassade sowie dem neuen Theater, das in den Jahren 1979 – 1994 errichtet wurde. Das Slowenische Nationaltheater Marburg (SNG Maribor) – gegründet 1919 – ist die größte künstlerische Einrichtung Sloweniens mit fünf Sparten: Schauspiel, Oper, Sinfonieorchester und das alljährlich Borstnik-Theaterfestival. Pro Jahr werden in den fünf Sälen dreizehn Premieren geboten und von rund 200.000 Menschen besucht. SNG Maribor hat eine vor kurzem völlig überarbeitete übersichtliche Homepage: http://www.sng-mb.si/

Der große Saal, in dem alle Opernaufführungen stattinden, fasst 844 Plätze.

Für alle Interessenten hier die Vorschau auf 2012/13: Marburg plant die Premieren von Rigoletto, Carmen, Don Giovanni und Eugen Onegin sowie die Wiederaufnahmen von La Traviata, Elisir d’Amore, Die Fledermaus, Die Lustige Witwe und auch der „Schwarzen Masken“ des in deutschen Breiten zu Unrecht unbekannten Marij Kogoj. Diese Oper hatte Maribor gemeinsam mit Ljubljana zur Eröffnung des Kulturhauptsstadtjahres 2012 herausgebracht – der Opernfreund berichtete.

Ljubljana/Laibach: Das Opernhaus von Ljubljana wurde in den Jahren 1890-92 als damaliges Landestheater im Neorenaissance-Stil nach Plänen der tschechischen Architekten Jan V. Hrasky und Anton Hruby errichtet. Es hat eine lange Renovierungsphase hinter sich und wurde im Dezember 2011 wiedereröffnet – siehe dazu den Bericht: http://kaernten.orf.at/tv/stories/2514444/

Opernaufführungen finden aber auch im Cankarjev dom statt, das 1978-1984 errichtet und dessen größter Saal – nach Jakobus Gallus benannt – knapp 1400 Plätze hat.

Für die Spielzeit 2012/13 sind vier Opernpremieren geplant: Die Uraufführung „ Ljubezen Kapital/Love Capital“ des slowenischen Komponisten Jani Golob, „Der Fliegende Holländer“, die neue Fassung der slowenischen Oper „ Gorenjski Slavcek/Nigthingale from Gorenjska“ von Anton Foerster (1896) sowie in einer Koproduktion mit Venedig, Versailles und Paris Johann Christian Bachs „ Amadis de Gaule“. Weiters sind Wiederaufnahmen von Puccini (La Bohème, Manon Lescaut) und von Verdi (Nabucco und La Traviata) sowie einer slowenischen Kinderoper vorgesehen.

Auf der Homepage der Laibacher Oper http://www.opera.si/ finden sich Details.

Trieste/Triest: Das Teatro Communale di Trieste ist ein prachtvolles Gebäude, errichtet vom Italiener Gian Antonio Selva (von ihm stammt das La Fenice in Venedig) und vom deutschen Matthäus Pertsch (der massgeblich Triests Stadtbild im 19.Jahrhundert mit einer Reihe von Gebäuden mitgestaltete). Es zählt mit seiner an der Mailänder Scala orientierten Fassade zu den schönsten klassizistischen Bauten Triests. Das Haus wurde 1801 mit „Ginevra di Scozia“ des bayrischen Komponisten Johann Simon Mayr eröffnet und hat rund 1400 Plätze in fünf Rängen.

Triest präsentiert sein Programm immer nach Kalenderjahren. Heute kann daher nur berichtet werden, was 2012 noch zu erwarten ist: Im Dezember gibt es einen neuen „Barbiere di Siviglia“ und als Ballett-Premiere Tschaikowskys Dornröschen. Die „Stagione 2013“ ist noch nicht präsentiert – also muß man Geduld haben und dann und wann auf die ausgezeichnete Homepage schauen: http://www.teatroverdi-trieste.com/verdi2009a/0.Home/indexHome.asp

Burgenland: Hier gibt es kein regelmäßig bespieltes Opernhaus, wohl aber seit 10 Jahren im Dreiländereck Burgenland, Ungarn Slowenien ein inzwischen auch international viel beachtetes Freiluft-Opernprojekt im Hof von Schloß Tabor. Im Vorjahr konnte der Opernfreund über eine gelungene Produktion von Mozarts „Entführung aus dem Serail“ berichten. Heuer gibt es im August Gustav Lortzings „Wildschütz“ und für August 2013 ist “Hänsel und Gretel“ angekündigt - beides unter der Leitung von Sebastian Weigle. Details siehe: http://www.jopera.at/

Weiters gibt es im Römersteinbruch in St. Margarethen – der größten Naturbühne Europas mit über 4600 Plätzen! - die jährlichen Opernfestspiele. Heuer war „Carmen“ dran, im nächsten Jahr folgt „La Bohème“. Details siehe: http://www.ofs.at/de/home/

Zagreb/Agram: Über das Opernhaus stand im „Opernfreund“:

„Auf einem Hügel im Zentrum der heutigen Hauptstadt Zagreb errichteten die beiden genialen Theaterarchitekten Ferdinand Fellner und Hermann Helmer 1895 das Königlich Kroatische Landes- und Nationaltheater, heute das kroatische Nationaltheater (Hrvatsko Narodno Kazalište).“ Das Zagreber Theater ist weitgehend baugleich mit dem Opernhaus Zürich (1891) und dem 1892/94 errichteten Hoftheater in Wiesbaden.

Das angesehene Haus kündigt für 2012/13 Premieren von Aida und Lohengrin an, aber auch eine Neueinstudierung von „Der Schuster von Delft“ des in deutschen Landen kaum bekannten kroatischen Komponisten Blagoje Bersa (1873 – 1934). Weiters stehen auf dem Spielplan der nächsten Saison:

Leoš Janáček JENUFA, Gaetano Donizetti LJUBAVNI NAPITAK, Ambroise Thomas  HAMLET,Johann Strauss ml.  ŠIŠMIŠ, Giuseppe Verdi  TRUBADUR, Jakov Gotovac  ERO S ONOGA SVIJETA, Ivan pl. Zajc  NIKOLA ŠUBIĆ ZRINJSKI, Gioachino Rossini SEVILJSKI BRIJAČ, Richard Wagner  PARSIFAL, Wolfgang Amadeus Mozart DON GIOVANNI, Peter Lund  VJEŠTICA HILLARY IDE U OPERU . Übersetzungen erspare ich mir, der findige Interessent wird erkennen, um welche Stücke es sich handelt. Vielleicht ist lediglich beim letzten Stück eine Anmerkung sinnvoll: Peter Lund (*1965) ist Professor am Studiengang Musical/Show an der Universität der Künste in Berlin. Zu Lunds erfolgreichsten Werken zählt sein immer wieder aufgeführtes Kinderstück Hexe Hillary geht in die Oper – und das steht eben auch in Zagreb auf dem Spielplan. .

Nähere Informationen über das Kroatische Nationaltheater Zagreb und seinen Spielplan siehe: http://www.hnk.hr/sezona_12_13

Nun fehlt in der Aufzählung des Alpen-Adria-Raumes noch ein ganz bedeutendes Opernhaus. Die Gattung Oper ist zwar in Florenz entstanden, aber das erste öffentliche Opernhaus – das Teatro San Cassiano (1637) - stand in Venezia/Venedig: Und so wird es Zeit, daß ab der nächsten Saison im „Opernfreund“ auch über das Teatro La Fenice – zumindest über einzelne seiner Produktionen – berichtet wird. Ein reiches Repertoire steht 2012/13 zur Auswahl – siehe:

http://www.teatrolafenice.it/cartellone_stagione.php?tipo=54

Der diese Opernvorschau auf 2012/13 Verantwortende wird sich bemühen, in der nächsten Saison diese Lücke in der Opernberichterstattung über den Alpen-Adria-Raum zu schließen - und seien Sie sicher: es wird ihm ganz sicherlich kein Opfer sein !

Vielleicht ist noch eine kleine zusammenfassende Statistik interessant: In den Opernstädten des Alpen-Adria-Raumes werden 2012/13 insgesamt 47 Opernproduktionen geboten – ohne Kinderoper, Ballett und Operette und noch ohne die Zahlen von Triest. Die Aufteilung im Detail:

Graz :                       6

Klagenfurt:                4

Maribor/Marburg:       7

Ljubljana/Laibach:      8

Trieste/Triest:           ?

Zagreb/Agram:         12

Venezia/Venedig:      10

 

 Hermann Becke

 

 

 

 

 

 

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