DER OPERNFREUND - 44.Jahrgang
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http://www.stadttheaterbremerhaven.de/

 

 

 

VIOLANTA

Korngold-Fest in Bremerhaven

Besuchte Vorstellung: 07.06.12

Als bekennender Korngold- Fan kann man sein Glück im Norden der Republik kaum fassen: Da wurde in Lübeck „Der Ring des Polykrates“ gezeigt, in der nächsten Spielzeit folgt „ Die tote Stadt“ und aktuell zeigt das Satdttheater Bremerhaven „Violanta“, diesen Karnevalskrimi im mittelalterlichen Venedig.

Korngold war 17 Jahre, als er diese Oper schrieb und das mag man beim Anhören dieser wundervoll- reifen Partitur kaum glauben.

Es ist die Geschichte der Gattin von Hauptmann Simone, die Rache will für ihre Schwester. Diese beging Selbstmord, nachdem sie von Alfonso verführt wurde. Ausgerechnet dieser Alfonso ist zufällig in Venedig. Doch es kommt anders, Violanta verliebt sich ihn und bei Simones Versuch, Alfonso zu töten, wirft sich Violanta ins Messer.

Regie führt Petra Luisa Meyer und sie hat kein Bilderbuch- Venedig auf die Bühne gebracht. Es herrscht eine morbide Stimmung, am Anfang werden Kinderfotos auf die Bühne projiziert, die lediglich aus glitzernden Vorhängen besteht. Allerdings teils wundervoll, geheimnisvoll beleuchtet (Bühnenbild: Okarina Peter und Timo Dentler).  

Gesungen wurde auf höchstem Niveau! Die Titelrolle verkörperte Kirsten Blanck. Ihrem hochdramatischem Sopran lag diese Rolle einfach in der Stimme. Hinzu kam die hervorragende schauspielerische Leistung. Hans Georg Priese verkörperte den Alfonso und meisterte die Tücke dieses Parts souverän, denn es werden doch sehr hohe Töne gefordert.

Sangmin Lee sang, ach was, war Simone! Furchteinflössend dominant und dann zerbrechlich,ein Bariton, der lyrisch zart und baritonal expressiv singen kann.

Das Städtische Orchester wurde von Stephan Tetzlaff, GMD in Bremerhaven, geleitet und die rauschhaft- expressive Partitur war bei ihm in besten Händen. Seine Leidenschaft für dies Werk war körperlich spürbar.

Wieder einmal hat das kleine, aber feine Stadttheater Bremerhaven gezeigt, wozu es fähig ist und der Konkurrenz in Bremen gezeigt, wie es geht.

Claus Brandt

 

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