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 STADTHEATER MINDEN

www.stadttheater-minden.de/

 

 

 

DIE WALKÜRE

Premiere am 9. September 2016

(Besprechung der Zweitpremiere weiter unten!)

grosse Emotionen auf kleiner Bühne

Nach dem gelungenen Auftakt mit „Rheingold“ im vergangenen Jahr heißt es auch im ostwestfälischen Minden wieder „Wir schaffen das“ - wir, das sind vor allem die Nordwestdeutsche Philharmonie unter Leitung von GMD Frank Beermann und Dr. Jutta Hering-Winckler, die enorm engagierte Vorsitzende des Richard-Wagner-Verbands Minden. Schaffen wollen sie, daß im kleinen Stadttheater Minden (Intendantin Andrea Krauledat)  in vier Jahren hintereinander aufgeführt wird Richard Wagners Bühnenfestspiel für einen Vorabend und drei Tage „Der Ring des Nibelungen“. Auf den Vorabend „Das Rheingold“ im vergangenen Jahr folgte nun der erste Tag „Die Walküre“ der emotional mitreissendste Teil der Tetralogie, vorweg sei gesagt „Gelungen ist auch der zweite“ Teil! Wieder war das Orchester hinten auf der Bühne zu sehen und fand die Handlung auf der Vorderbühne statt.

Deren Begrenzung durch einen viereckigen Holzrahmen mit darin befindlichem riesigen je nach Handlung im verschiedenen Farben leuchtenden Ring hatte Frank Philipp Schlößmann vom „Rheingold“ übernommen. Entsprechende Form hatte die Esche im I. Aufzug und solche Ring-Abschnitte sah man auch im II. und III. Aufzug. Geblieben war auch die an der linken Bühnenseite nach oben führende Treppe – des vornehmen Hundings Schlafzimmer war natürlich im ersten Obergeschoß. Die Kostüme deuteten Mittelalter an. Demgemäß gingen die Walküren „mit dem Pfeil, dem Bogen“ und Schwertern auf Heldenjagd, wobei sie als Trophäen Waffen und Brustpanzer mitbrachten, aber auch ein römisches Feldzeichen. Das Denkmal für Hermann, der die Römer besiegte. steht ja nicht weit entfernt.

Wieder sorgte Matthias Lippert  für passende Videos wie etwa Stacheldraht für die von Wotan geplante Not des Wälsungen-Paars, fallende Felsbrocken für Wotans Einsicht in das Scheitern seiner Pläne, oder der vom „Rheingold“ bekannte Hintergrund-Ring für den III. Aufzug. Hunde, mit denen Hunding Siegmund verfolgte, wurden durch ein Video mit Aufnahmen dafür ausgesuchter Mindener Hunde angedeutet, ob letzteres auch für die Pferde des Walküren-Ritts zutrifft, ist nicht bekannt.

In diesem Rahmen inszenierte Gerd Heinz ganz nach Wagners Vorstellungen Leidenschaften, Machtpoker und Enttäuschungen nach eigenem Bekunden als „Kammerspiel“ - nur möglich in Minden, wo die Darsteller nah am Zuschauer ohne trennenden Orchestergraben oder -deckel agierten. Dabei gelang es, durch das Spiel die Handlung zu vertiefen, nicht sie zu verharmlosen oder zu karikieren. Nie sah man zum Beispiel so nah, wie Sieglinde und Siegmund im I. Aufzug beim Betrachten ihrer Gesichter deren Ähnlichkeit entdeckten, oder, wenn bei der Todverkündung auf Siegmunds Frage, ob er Wotan und seinen Vater Wälse in Walhall fände, Brünnhilde grinste, weil sie ja wußte, daß Wotan beides war. Etwas heitere Abwechslung im traurigen Stück zeigte sich auch, wenn etwa Fricka sich nach Wotans Ausspruch „Nimm den Eid“ diesen schriftlich geben ließ.

Erfolg konnte dieses Konzept nur haben, weil alle Mitwirkenden trotz des grossen Orchesters so textverständlich wie eben möglich sangen, der vollständige Abdruck des Textes im Programmheft hilft da wohl nur nachträglich.

Eine ideale Sieglinde in Aussehen, Spiel und Gesang gelang Magdalena Anna Hofmann. Jubel über die Aussicht auf Befreiung aus der erzwungenen Ehe machte sie mit exakt getroffenen Spitzentönen über den Orchesterklang hinweg ebenso deutlich wie den Selbstzweifel im II. Aufzug. Die tiefe Lage fast ohne Orchester im III. Aufzug bei „Nicht sehre dich..“ gelang ergreifend so auch das Legato der Spitzentöne beim „hehrsten Wunder“ Für ihren Siegmund stand mit Thomas Mohr ein stimmgewaltiger   Heldentenor mit ewig langen „Wälse“-Rufen auf der Bühne. Er beherrschte aber auch Legato-Bögen, etwa in der Todverkündung, oder zartes p, etwa bei „So schlummre nun fort“. Sein Stimmfarbe blieb allerdings stets gleich, ob er von Rache oder Liebe sang. Spitzentöne zu forcieren hätte er nicht nötig gehabt.

Eine Idealbesetzung nach Isolde vor einigen Jahren war wieder Dara Hobbs in der Titelpartie der Brünnhilde. Oktavensprünge und folgender Triller beim ersten „hojotoho“ klangen jugendlich. Dabei spielte sie überzeugend beweglich das übermütige, lustige – so nennt sie sich ja selbst – Kampf-Girl. Nach den Legato-bögen der Todverkündung wurde sie auch stimmlich durch Siegmunds bedingungslose Liebe zu Sieglinde zur mitfühlenden Frau. Ebenso glaubwürdig gestaltete sie Verzweiflung mit den für Wagner-Sängerinnen manchmal schwierigen tiefen unbegleiteten p-Stellen wie etwa „War es so schmählich“, dann folgte perfekt gespielt die Erleichterung, daß sie den gewünschten Mann kriegen wird.

Seine Erfahrung mit der Riesenrolle des Wotan in der Walküre merkte man Renatus Mészár schon daran an, wie gut er tiefe und hohe Töne traf und seine Stimmkraft bis zum gelungenen Schluß einteilte. Nach verhaltenem Parlando-Beginn der Erzählung im II. Aufzug gestaltete er überlegen die grossen stimmlichen Ausbrüche . Im III. Aufzug half ihm dabei, daß er grosse Teile rechts im I. Rang oder links oben auf der Treppe singen konnte und so mit seinem für diese Partie hell timbrierten Bariton besser über das Orchester hinweg verständlich blieb.

Aus seiner angetrauten Fricka machte Kathrin Göring  darstellerisch und sängerisch ein wahres Kabinettstück. Groß gewachsen gekleidet in vornehmen Pelz, deckte sie - ganz die Göttin - anklagend und ironisch mit makelloser Stimme Wotans Doppelspiel überzeugend auf. Später sang sie dann auch noch als Walküre die Waltraute.

Hunding spielte und sang mit tiefem fast zu wohlklingenden Baß Tijl Faveyts , ganz lässig als reicher selbstbewußter Lehnsherr auftretend. Auch körperlich mußte er als Hunding widerstandsfähig gewesen sein, denn noch am Ende des I. Aufzugs überwand er die Wirkung von Sieglindes Schlafmittel und taumelte auf die Bühne.

Die acht Walküren waren trotz Hin- und Her- Laufens – auch auf den Rängen - immer so platziert, daß sie mit Blick auf den Dirigenten die schwierigen Ensembles sicher bewältigen konnten. Mit Oktavensprung bis zum strahlenden hohen C und Triller zeigte Julia Bauer (Freia im „Rheingold“)hochdramatische Gesangskunst, dies später zusammen mit Christine Buffle als Ortlinde. Den andere verliehen Julia Borchert, Evelyn Krahe, (Erda im „Rheingold“) Dorothea Winkel, Tiina Penttinen und Yvonne Berg treffsichere Walküren-.Stimmen.

Für diese erfreulichen Gesangsleistungen war das akustische Fundament und dank Wagners Motivtechnik und Instrumentation der Hauptträger des Dramas die Nordwestdeutsche Philharmonie unter Leitung von Frank Beermann. Er differenzierte je nach Handlung und musikalischer Entwicklung die Tempi, überdehnte nie, ließ aber gekonnt auch mal recht zügig musizieren, so hörte man Siegmund und Sieglinde als sehr feuriges Paar Hundings Hütte verlassen, und es ritten die Walküren durchaus im Galopp. Eindrucksvoll war auch, daß man an handlungsärmeren Stellen das gesamte Orchester sehen konnte. Bei seiner grossen Kantilene im I. Aufzug, als Sieglinde Siegmund zu trinken reicht, sah man und hörte bewundernd den Solocellisten. Auch die Soli von Klarinette, Oboe und Englischhorn klangen viel direkter als aus einem Orchestergraben. Alle Bläser, besonders die tiefen Blechbläser beeindruckten bei den p gespielten und rund klingenden Walhall-Motiven, vor allem zur Todverkündung. Zum Schluß liessen die Solo-Flöten die Flammen des Feuerzaubers so richtig züngeln.

Dank bühnenwirksamer Beleuchtungseffekte und einfühlsamer Orchesterbegleitung wurden Wotans Abschied – liebevoll deckte er Brünnhilde mit seinem Mantel zu – und Feuerzauber zu einem intensiven abschliessenden Theater- und Hörerlebnis

Entsprechend groß und ganz lange dauernd mit Bravos für Sänger, Orchester und Leitungsteam war der Applaus im ausverkauften Haus. Besucher kamen teils von weit her – so z.B. Paris oder natürlich Bayreuth, darunter viele Mitglieder von anderen Wagner-Verbänden. Sympathisch und passend war, daß neben den Sängern auch Solisten des Orchesters durch je eine Rose geehrt wurden

Möglich wurde die Aufführung wiederum durch Beiträge einiger grosser „Unterstützer“ und weit über hundert kleinerer Sponsoren, aber auch durch das Land NRW mit der Ministerpräsidentin als „Schirmherrin“ Den Schild, der Helden schirmte, wird Brünnhilde im „Siegfried“ erwähnen, Premiere am selben Orte vorgesehen für den 8. September 2017!.

Sigi Brockmann 11. September 2016

Fotos (c) Theater Minden / Dorothée Rapp und Friedrich Luchterhandt

 

ZWEITPREMIERE

DIE WALKÜRE

Premiere: 9. September 2016

Besuchte Vorstellung: 11. September 2016

Wenn Zuschauer bereit sind für ihre Karten 150 Euro bezahlen, aber nach Beginn der Vorstellung weiter drauflos tuscheln, könnte man denken, man sei bei den Salzburger Festspielen. Das Publikum im westfälischen Minden schafft dies aber auch: Bei der B-Premiere von Wagners „Walküre“ platzt einem Zuschauer während des Walkürenritts über das Gequatsche um ihn herum sogar der Kragen, dass er lautstark „Ruhe jetzt“ forderte.

Der Großteil des Publikums folgte der Aufführung, die vom Mindener Wagner-Verband organisiert wird, jedoch konzentriert, gefesselt und begeistert. Nach jedem Akt gibt es begeisterten Applaus, so dass man bedauert, dass die Akteure erst am Ende der Vorstellung den Beifall entgegen nehmen.

Regisseur Gerd Heinz erzählt den „Ring“ als Menschheitsgeschichte, was nichts Neues ist. In Detmold (Kay Metzger), Bonn (Siegfried Schoenbohm) oder Kassel (Michael Leinert) hat man dies schon gesehen. Heinz startet mit dem „Rheingold“ in der Steinzeit und springt mit „Die Walküre“ ins Mittelalter, weil das Schwert Nothung das zentrale Requisit ist. Heinz erfindet die Geschichte nicht neu, sondern erzählt sie zuverlässig und aus der Psychologie der Figuren.

Bühnenbildner Frank Philipp Schlößmann hat die Spielfläche auf Vorbühne positioniert, auf der Hauptbühne befindet sich die Nordwestdeutsche Philharmonie Herford unter der Leitung von Frank Beerman hinter einem durchsichtigen Vorhang. Das Orchester spielt in den dramatischen Passagen mit kompakter Wucht auf. Beermann lässt in großem Duett des ersten Aktes aber auch viel Platz für die Lyrik der Partitur, und lässt Wotans Erzählung im zweiten Akt und die Todesverkündigung mit der nötigen Ruhe spielen.

Ein gigantischer Ring, nimmt das Portal ein. Im ersten Akt dient ein zerbrochenes Ringsegment als Esche, im zweiten Akt befinden sich die Segmente als Stelen auf der Bühne. Im dritten Akt ist eine runde Scheibe ein neues Bühnenelement. Auf ihr legen erst die Walküren ihre Waffen und Rüstungsteile der Helden als Opfergaben nieder, bevor Brünnhilde hier schließlich in den Schlaf gebettet wird.

Hin und wieder hat Heinz auch originelle Ideen: Sieglinde hüllt das frisch gezückte Schwert Nothung in Decken wie ein Baby. Am Ende des ersten Aktes torkelt der schlaftrunkene Hunding über die Bühne und entdeckt beim Schlussakkord den Diebstahl des Schwertes.

Aufgrund der sängerfreundlichen Platzierung des Orchesters hätten in Minden auch leichtere Stimmen eine Chance, jedoch hat man Interpreten engagiert, die auch an großen Häusern wie Essen, Karlsruhe und Leipzig singen. Der Siegmund von Thomas Mohr ist ein echter Hörgenuss. Er verfügt über beachtliche Kraftreserven, gleichzeitig glänzt er mit einer phänomenal durchdachten Artikulation der Partie, die differenziert wie bei einem Schubert-Lied ist.

Eine Brünnhilde wie aus dem Bilderbuch ist Dara Hobbs: Nicht nur dass sie die Figur schauspielerisch glänzend durchdringt, sie verfügt auch über eine metallisch leuchtende Stimme, die gleichzeitig in der Tiefe gut fundiert ist. Warum ihre Karriere bisher nicht ähnlich erfolgreich ist wie die von Rebecca Teem oder Sabine Hogrefe, ist vollkommen unverständlich.

Kathrin Göring ist eine höchst selbstbewusste Fricka mit raumgreifender Stimme. Die Arroganz der Rolle, die immer wieder durch Gestik und Mimik von der Regie unterstrichen werden, wirkt aber übertrieben. Das trifft auch den penetrant defensiven Wotan von Renatus Mészár zu, der seine Rolle mit einer wuseligen Kleinteiligkeit spielt. Selbst im 3. Akt ist dieser Gott nie Herr der Lage. Stimmlich legt Mészár seine Rolle respektabel an, doch besitzt er zu wenig Bassfundament, um ein autoritärer Wotan zu sein. Von anderen aktuellen Vertretern der Rolle ist man da ein anderes Kaliber gewohnt.

Mit heller und kräftiger Stimme singt Magdalena Anna Hofmann eine attraktive und dramatische Sieglinde. Tijl Faveyts gibt mit schneidendem Bass einen gewohnt unsympathischen Hunding. Die Walküren-Riege ist gut zusammen gestellt: Die Stimmen klingen solistisch angenehm und mischen sich zudem in den chorischen Szenen sehr harmonisch. Was die Sänger in Minden leisten, ist höchst beachtlich, denn in 15 Tagen absolvieren sie sieben Vorstellungen.

Wer einen gut erzählten „Ring“ abseits modischer Regie-Mätzchen erleben will, ist in Minden gut aufgehoben. Gleichzeitig ist dieses Projekt auch Ansporn und Inspiration für kleine Häuser sich an einen eigenen „Ring“ oder andere Wagner-Opern zu wagen. Bei einer Anordnung des Orchesters auf der Bühne, kommen auch leichtere Stimmen gut den Weg zum Publikum und müssen sich nicht verausgaben. Häuser wie Hagen, Aachen, Gießen oder Koblenz könnten sich daran orientieren.

Rudolf Hermes 21.9.16

 

 

 

 

DAS RHEINGOLD

Zum Zweiten

Premiere: 9. September 2015

Besuchte Vorstellung: 11. September 2015

Die Möglichkeit zwei Rheingold-Inszenierungen innerhalb zweier Tage zu erleben, zu erleben, hat man nicht alle Tage. Der Mindener Richard-Wagner-Verband und die Ruhrtriennale bringen ihre Produktionen innerhalb weniger Tage heraus.

In Minden gibt es zwar ein hübsches Kleines Theater mit 568 Plätzen, jedoch kein eigenes Opernensemble und kein eigenes Orchester, dafür einen sympathisch größenwahnsinnigen Wagner-Verband. Der hat seit 2002 in Koproduktion mit der Nordwestdeutschen Philharmonie Herford bereits vier Wagner-Opern heraus gebracht, zuletzt 2012 „Tristan und Isolde“. Dabei war immer klar, dass man irgendwann um den „Ring des Nibelungen“ nicht herum kommen würde und nun startet das auf fünf Jahre angelegte Großprojekt.

Da es in Minden nur einen kleinen Orchestergraben gibt, ist die Nordwestdeutschen Philharmonie auf der Bühne platziert, die Spielfläche besteht daher nur aus dem Bereich des Orchestergrabens und dem vorderen Bühnenbereich. Mit Ausstatter Frank Philipp Schlössmann, der gerade erst „Tristan und Isolde“ in Bayreuth und dort auch schon die Inszenierung von Tankred Dorst ausgestattet hat, hat man sich in Minden einen der größten Namen der Zunft engagiert.

Sein Bühnenbild besteht aus einem großen Portalrahmen, der die Stimmen der Sänger gut in den Saal fokussiert und einem riesigen Ring, der sich in diesem Rahmen befindet. Das sieht toll aus, kann als Spielfläche aber überhaupt nicht genutzt werden. Lediglich die Wendeltreppe auf der linken Bühnenseite findet szenische Verwendung.

Ansonsten wird auf der leeren Bühne gespielt, und das genaue Spiel der Akteure in der Regie von Theater-Veteran Gerd Heinz ist es dann auch, was die Bühne eigentlich ausfüllt. Vielleicht hätte man auch noch ein bisschen mehr in die abstrakt-geometrischen Videos von Matthias Lippert investieren können, die nur im Vorspiel und in den Verwandlungsmusiken zum Einsatz kommen. Als Kontrapunkt oder Untermalung des szenischen Geschehens könnten diese Videos die Inszenierung noch weiter voran bringen.

Ansonsten hat Gerd Heinz das Stück zuverlässig am Stück entlang inszeniert, wobei ihm die Dialog-Szenen besser gelingen, als die turbulenten Szenen zwischen Alberich und den Rheintöchtern. In manchen Szenen lässt das gesungene Wort noch von großen Gesten unterstreichen, was im kleinen Mindener Theater, wo man den Sängern hautnah beim Spielen zuschaut, überflüssig ist. Manchmal fragt man sich, ob das szenische Ergebnis nicht ähnlich ausgefallen wäre, wenn die Sänger mithilfe von Wagners Original-Regie-Anweisungen die Produktion selbst gestaltet hätten.

Überraschend ist, wie wenig Heinz an entscheidenden Stellen in die Psychologie der Figuren eindringt und diese bloß oberflächlich zeigt. So kehrt Freia nach ihrem Freikauf ganz fröhlich zu ihrer Verwandtschaft zurück, die sie gerade verschachern wollte. Loge ist hier ein getreuer Gefolgsmann Wotans, lässt keinerlei Kritik am Verhalten seines Chefs erkennen und entreißt Alberich sogar selbst den Ring. Loges Abkehr von den Göttern im Finale wird so nicht plausibel.

Das Mindener „Rheingold“-Ensemble, das sich vor allem aus Sängern aus Chemnitz, Leipzig und Essen zusammensetzt, ist beachtlich und würde auch an anderen Häusern starken Eindruck machen. Heiko Trinsinger besitzt zwar eine helle Stimme, ist aber ein eindringlich-scharfer Alberich, der an diesem Abend den meisten Applaus bekommt. Renatus Mészár, der den Wotan singt, ist als indisponiert angekündigt, bietet aber doch ein überzeugendes Rollenporträt mit einer schön gefärbten und biegsamen Stimme.

Den Loge singt Thomas Mohr und er gestaltet ihn nicht nur höchst intelligent, sondern zeigt auch mit wie viel Belcanto Wagner diese Rolle angelegt hat. Bereits im Detmolder Ring war Evelyn Krahe eine intensive Erda mit großer Stimme und daran knüpft sie nun mühelos ein. Kathrin Göring ist eine perfekt singende und selbstbewusst spielende Fricka.

Die Riese sind mit Tijl Faveyts als Fasolt und James Moellenhof als Fafner stark besetzt. Besonders Faveyts beeindruckt mit seiner wohl gerundeten und schön gefärbten Stimme. Während Andreas Kindschuh als Donner so schmettert, als wolle er sich gleich für den Wotan bewerben, bleiben Andre Riemer als Froh und Julia Bauer als Freia sängerisch solide, ohne den Figuren großes Profil zu geben. Die Rheintöchter sind Julia Borchert, Christine Buffle und Tiina Pettinen gut besetzt.

Eine hervorragende Leistung bieten die Nordwestdeutsche Philharmonie Herford unter dem Dirigat des Chemnitzers GMD Frank Beermann. Der hält die Musik im dramatischen Fluss, arbeitet die Leitmotive schön heraus und bietet auch mal Überraschungen, wenn er das Riesenthema forsch voran stürmen lässt. Mit zwei Stunden und 25 Minuten Aufführungsdauer liegt er im mittleren Bereich.

Fazit dieses Rheingold-Wochenendes: Sängerisch hat Minden das bessere Ensemble. Beide Orchester bieten eine spanende Aufführung, klanglich hat MusicAeterna in Bochum die Nase vorne, gleichzeitig würde man sich von Currentzis nicht bloße Klangmagie, sondern auch den dramatischen Fluss wünschen, wie ihn Frank Beermann bietet. Die Bühne von Bettina Pommer ist in ihrer Gigantomanie stärker als die von Frank Philipp Schlössman in Minden.

Ob die Ruhrtriennale einen kompletten Ring plant, steht noch in den Sternen. Besser wäre es, dort würde man sich auf Stücke konzentrieren, die in normalen Theatern nicht gezeigt werden können. Minden hat schon die Walküren-Premiere für den 9. September 2016 terminiert.

Rudolf Hermes 13.9.15

Bilder siehe unten!

 

 

DAS RHEINGOLD

Festspielwürdiges an der Weser

besuchte Aufführung am 11. September 2015

 „Ei nun, er wagt´s“ kann man über den Richard Wagner Verband Minden und seine ausserordentlich tatkräftige Vorsitzende Dr. Jutta Winckler mit den Worten von Kunz Vogelgesang aus den „Meistersingern“ sagen. Er wagt´s nämlich, zusammen mit Frank Beermann und der Nordwestdeutschen Philharmonie im kleinen Stadttheater von Minden in vier Jahren hintereinander den gesamten „Ring des Nibelungen“ aufzuführen. Für die Regie wurde Gerd Heinz gewonnen, früher Intendant des Züricher Schauspielhauses und später Opernregisseur und Musikprofessor in Freiburg.

Der „normalen“ Reihenfolge entsprechend wurde in diesem Jahr mit dem Vorabend „Das Rheingold“ begonnen..

Da wie bei früheren Wagner-Aufführungen das Orchester hinten auf der Bühne spielte, blieb vorne nur wenig Spielfläche für die szenische Darstellung. Trotz dieser Einschränkung für die abwechslungsreiche Handlung des Vorabends zeigte Gerd Heinz, daß Wagner am spannendsten wird, wenn seiner Tonsprache gemäß inszeniert wird und nicht eigene Phantasien des Regisseurs zu seiner Musik ausgelebt werden. Jeder Auftritt und jede Bewegung paßten, angefangen von den verführerischen Rheintöchtern bis hin zu den grossen dramatischen Szenen wie Alberichs Fluch oder der Ermordung Fasolts durch Fafner mit einem gewaltigen Schlag seines Holzpfahls in Zeitlupe. Es wurde deutlich, daß hier Welttheater stattfand und nicht eine Geschichte vom unbezahlten Häuschen. Ohne überflüssige Zutaten wurde so auch die Kritik am Frühkapitalismus für jeden Zuschauer verständlich.

Das Bühnenbild von Frank Philipp Schlößmann – Bayreuth-erfahren - bestand aus einem das ganze Bühnenportal einnehmenden Quadrat mit einem darin befindlichen riesigen Ring, dessen Innenseite entsprechend der jeweiligen Handlung beleuchtet wurde. Über eine Treppe links konnten die Rheintöchter zu Beginn und die Götter zum Schluß sich nach oben bewegen.  Frank Philipp Schlößmann entwarf auch die Kostüme und kleidete mit wenigen Nuancen Rheintöchter. Riesen, Götter und Nibelungen in „grämliches Grau“, in ihrer Gier nach Macht sind alle ähnlich ausser Erda. Grossen Eindruck hinterliessen die Videos von Matthias Lippert, immer auch in Form von Ringen und Quadraten, die jeweils passend zur Handlung ausgefüllt wurden, besonders eindrucksvoll Ab- und Aufstieg nach und von Nibelheim und der zum Schluß in einen Spiralnebel sich verwandelnde Regenbogen. Eine grosse Hand wies mit dem Finger auf die Bedeutung von Erdas Weissagung vom Ende der Götter hin.

Für Alberichs Verwandlungen wurden Anleihen gemacht beim japanischen „Bunraku-Theater“ Durch einen Vorhang wurde Alberich eher witzig verdeckt. Puppenspieler bewegten eine ostasiatische Schlange und eine Kröte, hier wie auch in der Rheintöchter-Szene zu Beginn ein etwas heiterer Gegenpol zur ernsten Handlung.

Auch wohl, weil sie vor dem Orchester sangen, waren alle Sänger, vielleicht stimmlagenbedingt mit Ausnahme von Freia, äusserst textverständlich, es brauchte keine Übertitel. Das ist wohl auch der Studienleitung von Thomas Michael Gribow zu verdanken.

Renatus Mészár als Wotan ließ sich erkältet ansagen, was kaum zu hören war. Gleich zu Anfang geriet der grosse Sprung bei „hehrer herrlicher Bau“ punktgenau. Zuerst die Stimme schonend steigerte er sich zum Schluß, allerdings doch nicht ganz so edel singend wie bei ihm gewohnt. Das machte er mehr als wett durch sein Spiel erst hochnäsig lässig, dann doch immer mehr die Bedrohung seiner Herrschaft erkennend.

Ganz grosses Format in Gesang und Spiel zeigte Heiko Trinsinger als sein Gegenspieler Alberich. Die Wandlung vom am Riff herumkriechenden Lustmolch zum gewalttätigen Herrscher über seine Bergarbeiter bis zum verzweifelten Beraubten gelang unheimlich glaubhaft. Sein den weiteren „Ring“ bestimmender Fluch gab ihm mythische Grösse.

Loge wird häufig dargestellt von ehemaligen Heldentenören. Bei Thomas Mohr dagegen hörte man beste heldentenorale Kraft. Er wußte sie aber geschickt zu verbinden mit der sehr beweglichen Stimmführung - etwas beim grellen „Geraten ist ihm der Ring“ - und ebensolchem Spiel.

 Kathrin Göring war stimmlich und darstellerisch eine stolze Fricka, konnte aber auch die liebende Ehefrau spielen. Mit sonorer Altstimme ohne falsches Vibrato auf den langen Tönen sang Evelyn Krahe die Erda. Stimmlich treffend aber gequält als unterdrückten Bruder stellte Dan Karlström den Mime dar. Einen edlen Baß verlieh Tijl Faveyts dem Riesen Fasolt, man konnte verstehen, daß Freia (Julia Bauer mit hellem Sopran) ihn augenscheinlich mochte. Er war mit der Schlagzeuggruppe des Orchesters und Schülerinnen und Schülern auch für die Ambosse in Nibelheim zuständig.  Dagegen klang James Moellenhoff als Fasolt der Rolle gemäß brutal. Mit mächtiger Stimme und eiseerner Hand ließ Andreas Kindschuh als Donner das Gewitter grollen, mit hellem Tenor führte André Riemer als Froh die „Brücke zur Burg“. Verführerisch sangen und zeigten wohlgeformte Beine die Rheintöchter Tiina Penttinen, Christine Buffle und Julia Borchert, wobei letztere als Woglinde ihr hohes C traf. Schülerinnen und Schüler des Ratsgymnasium Minden traten als ausgebeutete und gequälte Nibelungen sprich Bergarbeiter auf.

Am allermeisten zu bewundern in der Aufführung war die Nordwestdeutsche Philharmonie unter Leitung von Frank Beermann. Da das Orchester, wenn auch meistens im Hintergrund, dauernd sichtbar war, sah man auch und hörte nicht nur, wie zu Beginn des Vorspiels die Kontrabässe mit dem ersten tiefen Es einsetzten, dann Fagotte und Hörner folgten – immer wieder ein musikalisches Wunder! Überhaupt sind neben den Streichern sowohl Holz- als auch Blechbläser im „Rheingold“ mit schwierigen Aufgaben betraut, müssen sie doch häufiger leise oder mezzoforte und dabei im runden Mischklang spielen als richtig laut, etwa bei Begleitung der Szenen mit dem Tarnhelm. Dies gelang

durchhörbar sauber intoniert bei allen einzelnen Gruppen und Soli. Daß die Sänger dauernd textverständlich sein konnten, hatte natürlich auch hierin seinen Grund. Seine ganze Klangpracht konnte es dann in den Zwischenspielen und nach exakt intoniertem Schwertmotiv am Schluß zeigen. Frank Beermann wählte rasche Tempi,- den Auftritt der Riesen hat man schon wuchtiger gehört - wurde aber dann langsamer, wenn eines der für den ganzen „Ring“ bedeutenden Motive erstmalig erklang und paßte hörbar sich den Sängern an.

Nach dieser fulminanten Aufführung gab im vollbesetzten Theater natürlich hochverdienten Jubel, Applaus und Bravos – wie heute üblich auch stehend - auch und besonders für den Regisseur und das Orchester mit seinem Dirigenten. Daß solcher Jubel und grosse Anstrengung aller Mitwirkenden allein nicht reichen, zeigt die grosse Zahl von Sponsoren – weit über hundert! – nach solchem Erfolg werden es sicher noch mehr, zunächst für „Die Walküre“ fest geplant für den nächsten September!

Sigi Brockmann 13. September 2015

Fotos Theater Minden

 

 

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