Staatstheater Nürnberg

© Ludwig Olah/Staatstheater Nürnberg

Nürnberg: „Neujahrskonzert: Wiener Melange“, Staatsphilharmonie unter Roland Böer

Zufällig – was so „Zufall“ heißt – lese ich auf der Heimfahrt nach Bayreuth folgende Zeilen: – „Das sind sehr düstere Charakterisierungen, die darauf hinauslaufen, auch die Gegenwart selbst als ausweglos zu betrachten. Sie wird auf umfassend negative Weise als eine Zeit der Verlassenheit begriffen (…) Könnte zumindest die Musik dieser Verlassenheit Ausdruck verleihen? Jede . . .

Reisebilanz I: Tops und Flops der „Saison 2024/25“

Mit dem Fokus auf die Opernhäuser in der Region Rhein/Ruhr haben wir das Ende unserer Bilanzen zu einzelnen Häusern und Regionen erreicht. Wie im vergangenen Jahr präsentieren wir nun wieder Bilanzen von Kritikern, die im Laufe einer Spielzeit gezielt zu einzelnen, vielversprechenden Produktionen im In- und Ausland reisen. Den Anfang macht ein Rundblick über Produktionen in Deutschland und . . .

Nürnberg: „Armide oder Schwein gehabt“, frei nach Christoph Willibald Gluck

Kurz vor Beginn der Aufführung fällt mir ein Buch über das neue Schauspielhaus Nürnberg in die Hände. O-Ton Friedrich Schirmer, 2010: „Was wir Theaterleute immer unterschätzen, ist die energetische Interaktion mit dem Publikum. Darüber wissen wir viel zu wenig. Was während einer Aufführung passiert, wenn sich im Zuschauerraum eine geballte Ladung von 700 Kraftwerken versammelt, die . . .