DER OPERNFREUND - 42.Jahrgang
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La Traviata - Musiktheater im Revier (Gelsenkirchen) - Bild: Karl Foster

Au weiha, das tut weh!

"Müh ohne Zweck"

Abende an denen Sie es sich überlegen sollten ggf. besser irgendwo nett Essen zu gehen, insbesondere wenn Sie die Karten geschenkt bekommen!

# = einfach nur miserabel   

## = Benzinvergeudung                        

### = Benzinvergeudung und verschenkte Lebenszeit                    

###(#) = unterirdisch / erzeugt Alpträume / ganz übel / Gefährdet Ihr Seelenheil! / nur unter Alkoholeinfluß genießbar


Gelsenkirchen La Traviata ####

Fürchterlich: die ganze Bühne nimmt ein riesiger kackbrauner (Sorry!) Pappwürfel ein, der aussieht, wie aus billigstem Karton: unten handtellergoße runde Löcher. In selbige müssen die Choristen greifen, um dann mühsam diesen Würfel zu drehen, was unserer Heldin später nicht gelingt.  „Sinnlose Plage – Müh ohne Zweck!“. Er ist innen hohl und hinten offen, damit die Kameliendame – anscheinend die Siegerin in einem Kostümwettbewerb des Recyclinggewerbes „Kleider aus Bonbonpapier“, sichtbar wird.

Dann fährt die neue Spielfläche wie Stefan Raabs fliegender Schreibtisch nach vorne, ein wankender Statist spielt Steuermann. Wie witzig! Über die unseligen Koordinationsprobleme zwischen Bühne und Orchestergraben will ich sowenig reden wie über den knödeligen Tenor oder die seltsam singende (Text?) Violetta.  Zu sehr zieht einen dieses häßichste aller Bühnenbilder herunter; dann noch das unselige permanente Geldscheingewerfe – augenscheinlich ist der Euro gerade kollabiert!

Im zweiten Akt: eine große diagonale die Bühne querende, wieder kackbraune, Pappmaché-Mauer auf der einzelne Personen (später der ganze Chor), wie Schießbudenfiguren auf der Kirmes plötzlich hochkommen und ebenso wieder verschwinden. Die rechte Seite nimmt dieser unsägliche Würfel ein – allerdings sind die Löcher diesmal mit Deckeln versehen. Eine Meisterleistung großer Bühnenbaukunst!

Da signalisiert mir mein Handy einen Nofallruf der Familie – es ist auch Pause. Ich bin gerettet, sollte es im zweiten Teil noch besser werden? Wir schicken Kollegen Freitag zur 2.-PR – er ist jünger, netter, toleranter und leidensfähiger… Der Chor ist aber toll! Wenn er sich nicht dauernd, wie Winnetou und die Komantschen um ein fiktives Lagerfeuer auf dem kalten Bühnenboden scharren müsste. Addio fiorito asil.                 Bil

P.S. Leider kann man auf dem obigen Photo die roten Karnevals-Pappnasen der Banker nicht erkennen.


Essen Der Liebestrank ###

Der schlechteste „Liebestrank“ meines Lebens. Regisseur Baesler fällt nichts Neues mehr ein. Mal wieder spielt alles zur Jahrhundertwende in einem Heilbad-Sanatorium a la Zauberberg. Alles ist verfallen, schmuddelig und dreckig. Halbnackte Patienten in Windeln werden zur Gaudi des Publikums mit Wasser abgespritzt – hahahaha…da brüllt das Publikum. Ja das ist deutscher Humor: entweder mit Wasser bespritzen oder in Scheisse treten. Letzteres kommt nicht so direkt vor, aber immerhin muß der arme Nemorino Piss Pötte schwenken und einsammeln. Die typische Arbeit für einen livrierten Pagen mit andauerndem Silbertablett an der Hand, feistem Dauer-Grinsen und weißem Handtuch! Als Militär erscheinen vier K.u.K. Genräle – junge Burschen mit langem Klebebart auf alt stilisiert. Nicht nur sie stehen rum, als warten sie auf den Bus, sondern praktisch alle werden zu Rampensängern degradiert, als müsse man die Produktion auch an die Wiener Staatoper verkaufen. Eine Schwester, auf Woopie Goldberg Kopie designt, muß ständig dilettantisch Leute massieren oder in Anatomie belehren. Fürchterlich….!!! Musikalisch: Ein Grauen. Dirigent Guilermo Garcia Calvo dirigiert schweren Verdi bis hin zu Wagner – vom champagnerleichten Donnizetti keine Spur! Die Drehbühne ist praktisch identisch mit der alten Nabucco-Produktion. Gesanglich wg. 3-er Indispositionen bei der PR nicht kritisierbar. Schlechteres sah man selten am Aalto.                             Bil


Bonn Der Wildschütz a la Hilsdorf ###

"Nanu - wo ist denn die schöne Ouvertüre?" - fragt ein enttäuschter älterer Herr neben mir und kann seinen Rochus kaum verbergen. "Die hat der Regisseur gestrichen, weil er sie für überflüssig hielt!" flüstert jemand hinter uns. "Sauerei!" ist der einhellige Tenor der Opernkenner in Reihe 5. Eigentlich ein Grund sofort protestierend aufzustehen und zu gehen! Welcher Teufel ist in Regisseur Dietrich Hilsdorf gefahren? Er hat dieser "komischen Oper" alle Komik ausgetrieben, und aus dem Lustspiel wird eine Art Lorcasches Drama. Die Dialoge werden deklamiert und breitgewalzt, als wären wir bei einer Schüleraufführung von Goethes FAUST. Fürchterlich! Auch der letzte Sprachwitz bleibt auf der Strecke. Ansonsten gibt man Kostümoper mit viel Rampengesang; wahrscheinlich Vorboten der zukünftigen Zusammenarbeit mit Wien. Textverständlichkeit tendiert oft gegen Null - vor allem beim Chor, den ich so miserabel in 20 Jahren Bonn noch nicht erlebt habe. "Singen die Kisuaheli?" fragt mich ein Opernkenner vom Nachbarplatz. Das Orchester klingt, als spiele Toscanini Wagner. Preußischer erklang Lortzing noch nie. Hatten die Streicher am Premierenabend Ausgang? Viel war von ihnen nicht zu hören - selbst aus der 5.Reihe! Kurzes Fazit: Bleiben Sie lieber zuhause, und legen sich die wunderbare CD-Aufnahme mit Bernhard Klee (Eterna-Collection) auf. Koste kaum mehr als 10 Euro bei Amazon! Und gehen sie in ein anderes Stück Oper in Bonn! Egal wohin - sonst läuft nämlich wirklich fast nur Gutes, sogar außergewöhnlich Gutes in Bonn. Ein Fehltritt pro Saison ist zwar ärgerlich, aber tolerabel! Unser Kritiker vor Ort, Martin Freitag, ist allerdings komplett anderer Meinung.                                       BIL


Hannover Siegfried a la Kosky ####(#)!

Wenn Sie Kasperle-Theater mögen und Wagner hassen, dann bitte sofort hinfahren, bevor die Geschichte mangels Zuschauerinteresse eingestellt wird. Ein temporärer RING, von dem die Lösung (Götterdämmerung) schon letztlich in Essen vorweg verhöckert wurde. So etwas kann sich wohl nur ein Mode-Regisseur leisten an dem anscheinend einige Entscheidungsträger ihren Narren gefressen haben. Arme Berliner - demnächst!            Bil


Berlin KO SALOME - Haut den Penis! ####

Verquirte Scheiße! Ups... Darf man das sagen auf einer seriösen Opernsite? Ich lasse unsere Kritikerin zu Wort kommen: "Jahrmarktsstimmung kommt auf, wenn eine Dame mit einem Vorschlaghammer à la „Schlag den Lukas“ dem Gottessohn auf den erigierten Penis schlägt, was jedes Mal das Aufleuchten eines dreifachen Heiligenscheins zur Folge hat. Schon von Beginn an wird fleißig onaniert, gemeuchelt ( Salome den Narraboth) und erbrochen, Herodias schlägt mit Hilfe aller fünf Juden Jochanaan den Kopf ab, dafür darf Salome trotz „Man töte dieses Weib“ am Leben bleiben." - Das reicht, oder? Aber immerhin ist das alles mit türkischen Untertiteln unterlegt!                  BIL

Nürnberg SAMSON & DALILA  ###

Der zweite Akt spielt im Jahr 2000 in einem Nachtclub in Tel Aviv. Dalila ist dort der Star des Abends, ihr Auftritt kommt nach einer Bauchtanztruppe und einer geschmacklosen Show eines Transvestiten in Burka und mit Sprengstoffgürtel, dessen Höhepunkt ein Tänzchen mit herausquellenden Därmen ist. Samson, wundersamer Weise nicht gealtert, verfällt Dalila. Samson geht in Dalilas Wohnung, in der sich schon palästinensische Freiheitskämpfer unter dem Bett versteckt haben. Er wird überwältigt.In der Pause bekommt Samson seine Kurzhaarfrisur und wird geblendet. Gefesselt wird er von einem verkrüppelten Clown zur Feier der Palästinenser geführt. Das Bacchanal wird von einem „Stürmerjuden“ in der Rolle des Chaplinhitlers und vier Orthodoxen mit Schweinemasken angeführt. Samson erfleht Beistand von seinem Gott, um dem Treiben der Palästinenser ein Ende zu setzen. Der finale Vorhang zeigt eine Atomdetonation. Noch weitere Fragen?                        Hau

Aachen An den Wassern zu Babel ##

Vertrauen Sie dem Titel! "Selbst ein Samstagabend führt zu einem mehr als halbleeren Haus, man hat´s durchgehalten. Dann lieber etwas Zeitgenössisches nachspielen oder uraufführen, als das Publikum mit solchen verquasten Dramaturgenprodukten zu langweilen. Es sei, sie möchten von den Bibel-Heroen Dinge erfahren, die sie eigentlich nicht wissen wollen, sei von diesem Produkt abgeraten."   Frei

Essen Götterdämmerung für Wagner-Hasser ####

Man könnte es auch als "Gipfel der Geschmacklosigkeit" bezeichnen, wie mein linker Sitznachbar, doch der meinte eher die Dauerpräsenz einer nackten alten Frau (Erda), die während der ganzen 5 Stunden ihre Haut zu Markte tragen mußte - meist vorne an der Bühne. Dabei ist Erda in der Götterdämmerung eigentlich überhaupt nicht vorgesehen. Oder man konnte einfach nur "Verquirrlte Scheiße!" rufen, wie eine Dame vor mir. Jedenfalls war der Buhorkan mächtig und passend. Ertsmals habe ich "Pfui!" wahrgenommen. Da konnten sich die Claqueure von Herrn Kosky kaum durchsetzen, so groß war die Wut des wirklich komplett verhohnepipelten Publikums. "Ein Jude rächt sich an Wagner" schrieb ich etwas provozierend. Nicht mehr und nicht weniger ist diese Opernproduktion. Mit Richard Wagners "Götterdämmerung" hat die Sache relativ wenig zu tun. Darüber hinaus ist es eine Form von Selbstpsychoanalyse bzw. Seelenstriptease, die viel über den Regisseur selber aussagt. Ein liebenswürdiger netter Kollege vom OMM, schrieb "Ehne mehne Miste, was rappelt in der Kiste? Antwort: Koskies GÖTTERDÄMMERUNG. Sehr witzig. Lesen Sie aber erstmal unsere Kritik.

Koblenz DIE HEIMLICHE EHE ####

Wenn es ein Regisseur schafft unseren wirklich tolerantesten Kritiker Martin Freitag schon in der Pause zu vergräulen, dann muß es wirklich schlimm sein. Eine Garage und ein BMW sind die Spielfläche. Daß der Regisseur sich anmaßt auch noch einen Großteil der Musik zu streichen und so die Oper in eine Art Lesedrama umzuwandeln ist der Gipfel. Dafür gibt es einmalige 5 Beerdigungskreuze vom OPERNFREUND.     Frei

Düsseldorf RIGOLETTO ###

Ach hätte Intendant Meyer diesen Murks nur begraben gelassen; wir erinnern daran, daß dieselbe Produktion fürs Duisburger Haus der Rheinoper drei Tage vor der Premiere vom Hausherrn aus künstlerischen Gründen gecancelt worden war und dann in Duisburg nur konzertant lief. Gehen Sie bitte nur rein, wenn Sie ein affines Verhältnis zu Schaufensterpuppen haben und diese in Hundertschaft auch mal zwei Stunden lang als alleiniges Bühnenbild ertragen können. Auch sollten Sie Marschmusik mögen, denn so kommt dieser Verdi unter der Leitung von Johannes Debus rüber. Grausam! Da hilft auch der mehr oder weniger ganz gute Gesang nicht weiter. Und so erstelle ich mit unserem Kritiker Dirk Altenaer die  Schlagzeile für die Tagespresse: GESTERN GAB ES IN DÜSSELDORF EINE NEUEN RIGOLETTO - WARUM?            BIL

Düsseldorf/Duisburg Die unlustige Witwe ##

In der Lichtpause zum letzten Teil gibt es Zoten von Harald Schmidt dem Pseudoregisseu,  größtenteils auf Kosten des älteren Publikum, welches sich beim PR-Abend prompt lauthals buhend bedankte. Eigentlich ist die Produktion kein einziges Buh wert, weil extrem langweilig, stellenweise dilettantisch und einfach handwerklich schlecht gemacht. Morenike Fadayomi (Düsseldorf) trägt den Abend durch ihre außergewöhnliche Präsenz alleine - der Rest ist Schweigen. In Duisburg ohne Frau Fadayomi wird´s ganz elend - zum Schnarchen schlecht. Redaktionsmitglied Dirk Aktenaer ist allerdings völlig anderer Meinung. Bitte lesen!          BIL

Aachen FALSTAFF ####

Wir kotzen durch unser Omma ihr klein Häuschen... Auch pinkeln oder k..... wir mal mal hin. Na fast hätten wir doch noch das Sperma vergessen! Sehr appetitliche Produktion vom adeligen Porsche-Crasher Alexander von Pfeil. Den Spitznamen "Porsche-Crasher" trägt der Regisseur, weil er durch eine TRISTAN & ISOLDE Inszenierung in Augsburg bekannt wurde, für die zwei nagelneue Edelsportwagen aus Zuffenhausen zu Schrott gefahren wurden. Selbst der Bundesrechnungshof intervenierte damals....     Bil

Wien MACBETH ### für die Wiener noch ein #

Daß Vera Nemirova nicht Otto Schenk ist, hätten die Wiener vielleicht ahnen sollen; vielleicht haben sie es auch geahnt. Aber nachdem praktisch alle Zeitungen die Regie ebenfalls abstraften, glauben wir unserem Wien-Korrespondenten natürlich blind, wenn er schreibt VERDI-MÖRDER!

Besser eigentlich: VERDI-MEUCHELMÖRDER. Wien ist seitdem in Unruhe. Einige Leser unseres Freundesblattes vom MERKER fordern sogar den sofortigen Rücktritt vom Opernchef "Macht dem Holender-Spuk ein Ende!" Gut, daß wir nicht mehr im Mittelalter sind, wo noch Hexen und Magier verbrannt wurden.     Bil

Köln Meistersinger ##

Wenn Sie Wolfgang Wagners "lebendigen" Inszenierungsstil mögen, dann bitte hinfahren - ansonsten: Kein großer Auftakt, kein großer Wurf, kein großer Neuanfang der Intendanz Laufenberg. Wir sind sehr enttäuscht. Nur etwas für ausgewiesen harte Wagnersitzer und Meistersinger-Sammler. Altbacken modern. Nichtssagend.       BIL

Essen SIEGFRIED ##

"Sleep well my dear - James Bond ist here." Heißt es am Ende des Bond-Streifens THE MAN WITH THE GOLDEN GUN. Sollten Sie einen anstrengenden Tag gehabt haben, dann bitte in diese Produktion gehen. Besser und tiefer haben Sie selten geschlafen. Und bitte in den Pausen keinen Kaffee trinken. Ich wußte vorher nicht, daß man bei Wagner-Musik so schön träumen kann...                          BIL

Düsseldorf/Duisburg SALOME, ohweh ###???

Bitte lesen Sie meine Glosse! Die eigentlich gar keine Glosse ist, sondern eine wahre Geschichte, daher die Schrottsterne! Der OF ist hier allerdings gespalten; Kollege Altenaer fand die Produktion genial (nachlesen!), daher auch die drei Fragezeichen. Wenn Sie also trotz meiner Warnung reingehen und enttäuscht sind erstattet ihnen Herr Altenaer die Fahrtkosten zurück.        ;-)             BIL

Düsseldorf  AUS EINEM TOTENHAUS ###(#)

Einfach nur einfältig und peinlich. Ein Extrakreuz des Mißfallens für das simple Bühnenbild mit den wackelnden billig wirkenden Plexiglasgaragen. Langweiliger und lärmender kam Janacek lange nicht mehr daher. Stein Winge sollte sich in den verdienten Ruhestand begeben, bevor er sein Image total ruiniert. Das ist die wahrscheinlich schlechteste Produktion in der Ära Richter - immerhin wird passabel gesungen...zuwenig für einen Musiktheaterabend. Bitte schnell einmotten!                  BIL

Essen FÜRST IGOR mit Riesen-Kamelen ##

Kaum zu glauben, aber wahr! Inszenierung aus der Mottenkiste schlimmster Opernkonventionen; darüber hinaus stark gekürzt, musikalisch schwach und szenisch blöd. Sieht stellenweise aus, als wäre die Oberammergauer Trachtengruppe in Sachen Oper unterwegs und vor dem Aalto eingeschlafen. Eher ein Plädoyer warum man diesen Operntorso nicht mehr szenisch aufführen sollte. Bitte, bitte keine Wiederaufnahme, Herr Soltesz!                                                             Bil / Frei

Essen  RHEINGOLD -Müll ### (#)

Der Schrott des Nibelungen. Oper a la Tillman Knabe: Wenn Sie wissen möchten, warum Wellgunde ihren Stiletto-Absatz ausgerechnet in Alberichs A.... rammt, dann hinfahren  Buuuuh! Schon wieder ein "Tophit" aus der zukünftigen Kulturhauptstadt Essen. Ein Puff aus Gold! Hahaha... Wotan tanzt Tango. Die Rheintöchter sind natürlich Prostituierte. Und Loge ein Terrorist. Inszenatorische Auswüchse der post-analen Phase eines sogenannten "Meisterregisseurs" aktueller Prägung. Mit Verlaub: Verquirlte Sch.... ! Auch Voyeure kommen nur bedingt auf ihre Kosten!      BIL

Bremen RIENZI ###(#)

Unser Kritiker Dirk Altenaer spricht von "Verworrener Infaltilität" und "Unterhaltungstrash der untersten Schublade". Musikalisch nichts Berauschendes, trotz gelgentlich passabler Sängerleistung. Lohnt die Anfahrt nicht. Die große Katharina Wagner enttäuscht mal wieder auch außerhalb Bayreuths. Wenn wir weiter so krtiisch berichten werden wir wohl nie einer Akkreditierung in Bayreuth erhalten.        ALT


Essen: MAHAGONNY von Kotzkie ###

Kosky zum Kotzen. Der zukünftige Berliner Intendant versucht mal wieder mit Ekelhaften und Abartigkeiten zu provozieren. Das Essener Publikum springt (zum Ärger des Regieteams) nicht darauf an, sonder ruft "Scheiße!" und geht in der Pause. Der Opernfreund rät: vergessen & ignorieren! Man kann Berlin zu diesem neuen zukünftigen Opernchef wirklich nur gratulieren. Seine Inszenierungen werden uns hier nicht fehlen.

Alt / Bil

 

          

 

 

 

 

 

 

 

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