DER OPERNFREUND - 44.Jahrgang
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Unsitten i.d. Oper
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Liebe Leser,

nach einem wirklich unsäglichen und - aus meiner Sicht - höchst  diskreditierendem Verhalten der Pressestelle (Verantwortlicher Presseagent: Martin Riegler), habe ich wg. indiskutabler Umgangsformen die Berichterstattung über die Salzburger Osterfestspiele bis auf Weiteres einstellen lassen.

Mit Besten Grüßen

Dr. Peter Bilsing (Hrg.)

 

 

 

"Protokoll einer Theaterposse"

http://www.musenblaetter.de/artikel.php?aid=11939&neu=1

das schreibt der MERKER-online dazu im Tageskommentar 28.3.

Vom Pressesprecher der Salzburger Osterfestspiele, Mag. Martin Riegler, liegt uns kein Foto vor. Ersatzweise nehme ich daher den Osterhasen, zumal sich der Pressesprecher in seiner Argumentation dem “Opernfreund” (www.deropernfreund.de) gegenüber ein gewaltiges Ei gelegt hat.

Ich weiß schon, Hasen können keine Eier legen. Aber wenn ein Pressesprecher seine vor fast einem Jahr getätigte Zusage für eine Pressekarte widerruft, nur weil sich ein anderer Rezensent des Magazins eine Vollpreiskarte kauft und über die Premiere “Parsifal” einen Bericht schreibt, bin ich mir dessen auch nicht mehr so sicher.

Die Argumentation eines Pressesprechers: Ich darf festhalten, dass es nicht den Usancen entspricht, über dieselbe Opernproduktion im selben Medium zwei Kritiken herauszubringen, und das auch nicht sachlich begründbar erscheint.

Wenn jemand eine Kaufkarte erwirbt und dann eine Kritik verfasst, ist das eine Entscheidung des Kartenkäufers. Wir haben ein Beispiel, wonach eine Journalistin seit vielen Jahren als Fördererin der Osterfestspiele Salzburg ihre Karten käuflich erwirbt und dennoch für eine bedeutende Tageszeitung Rezensionen verfasst. Auch diese Zeitung bekommt von uns keine Pressekarte zusätzlich (und hat auch gar nicht um eine gebeten), weil die Berichterstattung durch die zahlende Journalistin bereits abgedeckt ist.

Irgendwie darf diese Argumentation eigentlich nicht wahr sein! Da wird ein Medium mit Kartenentzug bestraft, weil sich ein Rezensent nicht mit dem Herrn Pressesprecher herstellt und sich seine Karten zum Vollpreis kauft. Selbiges mache übrigens auch ich in der Wiener Staatsoper. Ab und zu gibt es in der Staatsoper – zuzüglich zu den Merker-Kaufkarten – auch Pressekarten. Ich hätte absolut kein Verständnis dafür, wenn meinen Schreibern die Karten nur deswegen entzogen würden, weil ich mir eine Karte gekauft habe! Da “würde es Granada spielen”! Hatte Herr Mag. Riegler bloß einen schlechten Tag – oder ist der Osterpressesprecher immer so? Pressesprecher sind eigentlich dazu da, eine reibungslose Berichterstattung zu ermöglichen, nicht Schwierigkeiten dort zu bereiten, wo ohne Zutun des Pressesprechers gar keine Schwierigkeiten gegeben wären. Wer dies anders sieht, ist offenbar im falschen Bereich eingesetzt!

Aber die Wiener Staatsoper macht so etwas nicht! Sowohl mit dieser wie auch mit den Salzburger Sommerfestspielen und dem Landestheater gibt es pressemäßig eine gedeihliche Zusammenarbeit.

Anton Cupak (Hrg.)

 

 

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