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ALMERIJA DELIC

Eine Stimme hat immer auch Seele

 

Am Theater Osnabrück, dem Haus vor ihrem Dortmunder Engagement, hatte sie die Gelegenheit, eine der Paraderollen für Mezzosoprane darzustellen: Bizets grandiose Carmen. Die Regie für diese Osnabrücker Inszenierung übernahm Adriana Altaras. Die Opernregisseurin, die sich auch einen Namen als Schauspielerin gemacht hat, ist zudem auch noch eine gefragte Schriftstellerin. In ihrem Buch „ Das Meer und ich waren im besten Alter“ widmet Frau Altaras „ihrer“ Osnabrücker Carmen ein Kapitel. Sie bezieht sich darin auf Almerija Delics Kindheit. Eine Zeit, in der Delic den Bürgerkrieg in Jugoslawien selbst erlebte. Es war Anfang der 1990er Jahre in der Stadt Bosanski Šamac, heute nur noch Šamac, oben im Nordosten Bosniens. Die Zeit als Menschen, die sich vorher grüßten, auf einmal gegenseitig beschossen. Bürgerkrieg in Jugoslawien mit all seinen Schrecken und Verwundungen, Leid und Tod. Für Almerija, ihren Bruder und ihre Eltern blieb damals nur die Flucht aus diesem schrecklichen Bürgerkrieg nach Deutschland.

Carmen (c) Theater Osnabrück

Im März 2015 gab Almerija Delic der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ) ein Interview, in dem sie erstmals über ihre prägenden Kindheits- und Jugenderlebnisse sprach und das der dortige Kollege Ralf Döring zu einem eindrucksvollen, empathischen und lesenswerten Artikel zusammenfasste.

Wissend um die ersten schicksalhaften Jahre im Leben der heute gefragten Mezzosopranistin bekommt doch vieles, auch ihre Stimme, im Lichte dessen einen ganz besonderen Ausdruck. Diese Wärme, diese angenehme Tiefe und das, was zu beschreiben mit Worten oft gar nicht geht, machen den Stimmcharakter dieser besonderen Künstlerin aus. Ist doch immer auch die Stimme ein Stück der eigenen Seele. Welch eine Eboli wäre sie! Aber auch das wird noch zu erleben sein.

Clivia (c) Jörg Landsberg

Almerija Delic studierte zunächst an der Folkwang Hochschule in Essen und schloss ihr Gesangsstudium an der Musikhochschule in Mainz mit Auszeichnung ab. Schon während ihrer Studienzeit war sie in vielen Opernproduktionen und Uraufführungen tätig. Zunächst war sie Mitglied des Jungen Ensembles des Staatstheater Mainz. Von 2012 bis Ende der Saison 2015/16 war sie am Theater Osnabrück engagiert, wo sie unter anderem die bereits erwähnte CARMEN mit großem Erfolg sang, aber auch als CHERUBINO oder PREZIOSILLA das Publikum begeistern konnte.

Zu Beginn der Saison 2016/17 holte sie der im Sommer 2018 scheidende Intendant Jens-Daniel Herzog an die Dortmunder Oper. Ihre erste Bühnenpartie in der Ruhrgebietsmetropole war die Marthe in Gounods FAUST. Und was war das für ein Einstand! Auf diese Stimme wurden augenblicklich sehr viele Opernfans und Kritiker aufmerksam. Großen Eindruck hinterließ sie auch in der abgelaufenen Vorstellungsserie von Verdis OTELLO als Emilia.

Der Reigen (c) Martina Piprich

Für Dortmund, und für das Rhein-Ruhrgebiet insgesamt wäre es zu hoffen, das diese vielversprechende und besondere Stimme weiterhin zu hören und zu erleben ist.

In Dortmund ist sie derzeit noch in den Opern ARABELLA als Adelaide , als 3. Dame in DIE ZAUBERFLÖTE, als Blumenfrau und Räubermädchen in DIE SCHNEEKÖNIGIN, als Larina in EUGEN ONEGIN und als Fenena in NABUCCO zu erleben.

„Mir liegen die vielseitigen Charaktere der dramatischen Heldinnen“

Allerdings ist die Annahme, dass Almerija Delic nie etwas anderes als Oper, und klassische Musik im Allgemeinen, gehört und konsumiert hat, gründlich falsch. Vielmehr leiteten sie Musikgrößen wie David Bowie, Joan Baez, Tori Amos, Diamanda Galas oder die „Einstürzende Neubauten“ in die künstlerisch-musikalische Lebensphase, die dann aber allerdings immer mehr Fahrt in Richtung Operngenre und Klassik nahm. Sicher entspräche Almerija mit ihrem Temperament, ihrer Lebensfreude und ihrer Aura auch der Vorstellung einer Rockmusikerin. Einer Musik, die sie nach wie vor schätzt und liebt, die ihr aber vermutlich nicht diese enorme Fülle an Ausdrucksmöglichkeiten gibt, die ihr nur die Oper bieten kann.

Und das an Almerija Delic auch eine Tragödin verloren gegangen ist, spiegeln auch ihre Wunschpartien wieder: Ganz oben stehen da die Judith in Bartoks HERZOG BLAUBARTS BURG, aber auch eine Charlotte in WERTHER und die Amneris in AIDA, ebenso wie die Dalila in SAMSON ET DALILA, oder auch die großen italienischen Mezzopartien wie die SANTUZZA. Im deutschen Fach passen ihr hervorragend Partien wie der KOMPONIST, oder auch der OCTAVIAN.

Almerija Delic, die von sich selbst sagt, dass sie die tragischen Rollen sehr liebt, – „mir liegen die vielseitigen Charaktere der dramatischen Heldinnen“ –, kann aber auch schon auf ein mittlerweile recht beeindruckendes Repertoire von Partien ihres Fachs blicken.

Als Gräfin im Wildschütz

Neben der erwähnten „Paraderolle“ CARMEN sind es unter anderem die Mezzopartien in Opern von Monteverdi, wie u.a. Penelope in IL RITORNO d’ULISSE, die Ottavia in POPPEA oder auch die Klementia in Hindemiths SANCTA SUSANNA, die Gräfin Geschwitz in Bergs LULU, die Kate in Owen Wingrave von Britten, oder auch den Prinzen Orlofsky in der FLEDERMAUS. Aber auch immer wieder Rollen aus Opern von Verdi, Mozart und Richard Strauss.

Sicherlich liegt es nahe, sitzt man ihr im Gespräch gegenüber, sie in die großen Mezzopartien des italienischen Fachs verorten zu wollen. Und natürlich liegt man damit auch nicht falsch. „Das italienische Fach tut mir gut“, sagt Almerija Delic mit einem sympathischen Lächeln. Es kommt ihr auch stimmlich und schauspielerisch sehr entgegen. Was für eine SANTUZZA wäre sie? Aber natürlich „sehe und höre“ ich sie ein wenig vorausschauend auch in zukünftigen Wagner-und Strausspartien. Eben jenen wie Kundry und Klytämenstra, von denen sie selbst als „ von ihren Wunschpartien“ spricht.

„Man sollte das Genre Action-Oper erfinden“

Eine ganz andere und neue Facette zeigte sie in der Familienoper GULLIVERS REISE vom österreichischen Komponisten Gerald Resch in der Rolle der Vaniliput.

Gullivers Reisen (c) Jauk / Stage Pictures

Hier durfte sich Almerija Delic auch knapp 85 Minuten, nicht nur gesanglich, sondern vor allem physisch, austoben. Sie tat das absolut überzeugend und verpasste dieser Rolle ihren eigenen Stempel. Überhaupt hat ihr die Arbeit mit dem Komponisten Resch außerordentlich gut gefallen. „Gerald Resch und ich sind auf einer künstlerischen Wellenlänge. Der permanente Austausch während der Proben mit Gerald war sehr bereichernd und für die Entwicklung der Rolle wichtig.“

Die zeitgenössische Musik ist für Almerija Delic seit eh und je ein sehr wichtiger musikalischer Bestandteil ihrer künstlerischen Arbeit. „ Ich liebe es eine ganz neue, noch nie gesungene oder dargestellte Partie, von vorne herein zum Leben zu erwecken und mitgestalten zu dürfen.“, sagt Delic. So trat sie bei dem letztjährigen NOW-Festival der Philharmonie Essen auf. Besonders erfolgreich war ihr Auftritt als Manuela in Bernhard Langs „Reigen“ in der Regie von Georges Delnon bei den Schwetzinger Festspielen für Neue Musik. Die Produktion wurde sowohl von Arte als auch von 3Sat ausgestrahlt.

Gräfin Geschwitz in Bergs "Lulu" (c) Dorothea Laukant

Akribisch geht die Mezzosopranistin an ihre Arbeit. Hinsichtlich neuer Rollen betreibt sie im Vorfeld intensives Quellenstudium. In der Vorbereitung für neue Partien, wie der Fenena in NABUCCO, erzählt sie, dass sie alles, was sie an Sekundärliteratur über das Thema findet, liest, um die jeweilige Rolle möglichst umfassend zu verstehen. Die Premiere im Opernhaus Dortmund findet am 10. März 2018 statt. Die Regie hat Jens-Daniel Herzog.

„Ich möchte immer was Neues“

In diesem Zusammenhang erzählt sie davon, Ambitionen zu hegen, selbst Regie zu führen. Aber all das sind für sie gedankliche Entwürfe ihrer künstlerischen Zukunft. Zeigen sie aber doch die kreative Vielfalt dieser Künstlerin.

Oper war ihr von zu Hause nicht in die Wiege gelegt. Der Vater Ingenieur, die Mutter Lehrerin. Und doch liegt das künstlerische Naturell aber auch in der Familie: Der Cousin ihrer Mutter ist Zlatko Burić, dem aus Osijek stammenden dänisch-kroatischem Schauspieler mit internationaler Filmerfahrung. Und auf die Frage, wie sich ihre Eltern fühlen, wenn sie Almerija auf der Bühne erleben, sagt sie: „Dann sind sie stolz und glücklich“.

Maria Magdalena / Johannes Passion

Das große Interesse, dass ich erfuhr, als ich auf Facebook und Twitter ein Interview-Portrait über die Dortmunder Mezzosopranistin Almerija Delic ankündigte, hatte mich seinerzeit gefreut. Nun, nachdem ich diese bemerkenswerte Künstlerin und Frau persönlich kennengelernt habe, wundert mich das erwähnte große Interesse nicht mehr. Vielmehr bin ich mir sicher, und ich mache das nun schon einige Jahre, einem ganz besonderen Operntalent gegenüber gesessen zu haben, von dem wir noch viel hören werden.

Sie wird ihren Karriereweg gehen, zielstrebig, klug und überlegt.

 

Detlef Obens 29.10.2017

Fotos @ Michael Gründel,

Thomas Jauk, Stage Picture

sowie von

https://almerijadelic.com/

 

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