DER OPERNFREUND - 51.Jahrgang
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Nachruf des Opernfreund Herausgebers Peter Bilsing

RiP Christoph Zimmermann

 * 1943  † 2019

 

Das Verlorene loben, macht die Erinnerung liebenswert (William Shakespeare)

 

Christoph Zimmermann wurde 1943 in Neurode/Schlesien geboren; aufgewachsen im Siegerland. Er genoss schon früh eine Ausbildung im Cello- und Klavierspiel. Dem Abitur folgte ein Studium der Musik- und Theaterwissenschaft, sowie der Germanistik an der Kölner Universität. Aktiv war er damals u.a. beim Stabsmusikkorps Siegburg (Cello, Schlagzeug). Christoph ging im Dezember 2009 nach 40 Jahren journalistischer Tätigkeit im Bereich Oper, Konzert und Schauspiel als Musikdokumentar im Schallarchiv des Westdeutschen Rundfunks in den wohlverdienten Ruhestand. Er war seit 2004 Juror beim Preis der deutschen Schallplattenkritik und bei uns in den letzten zehn Jahren eine der wichtigsten Säulen des OPERNFREUNDs; für die Kölner Philharmonie hatte er zuletzt eine eigene Seite. Und seine zweite personalisierte Seite bei uns, die Youtube Schatzkiste, war ihm eine Herzensangelegenheit. Er füllte sie fast täglich mit Beiträgen - in letzter Zeit immer öfter mit Nachrufen auf große Künstler, die er liebevoll mit interessanten Tondokumenten untermalte.

Christoph Zimmermann war für den Online-Bereich der großen Kulturkritik in Deutschland ein Goldschatz, ein Juwel. Spätestens 12 Stunden nach der Premiere - egal ob Konzert oder Oper - lag seine Kritik druckreif bei uns vor. Ich habe ihn immer um sein großes Fachwissen und für seine sympathisch sachliche Art zu schreiben bewundert. Praktisch nie ging er in der Halbzeit einer Oper frühzeitig, wie ich es grundsätzlich zu tun pflege, wenn ich mich durch übertriebenes Regietheater, Veralberung, pädagogische Belehrung oder Unsinn manch heutiger Regisseure auf den Arm genommen fühle. Christoph fand immer auch für schlimmste Opernverunglimpfungen missratenster Inszenierungen noch relative nette, wenngleich auch gelegentlich dann trefflich zynische Worte. Er blieb stets sachlich und analysierte neutral. Ein toller Kritiker und ein nicht einfacher, aber ehrlicher, meist nach innen gekehrter Mensch stiller Bescheidenheit. Er war nicht redselig, aber wenn er einmal aufgetaut war, sprach man gerne mit ihm. Christoph Zimmermann wurde auch von den Theatern sehr geschätzt. Man wird ihn auch dort sehr vermissen.

Seine Kritiken gehörten nicht nur wegen seiner Pünktlich- und Schnelligkeit zu den Highlights und meist gelesensten Seiten unseres Opernjournals. Er war im Kern konservativ, fand aber auch zu guten modernen Regiekonzepten, wenn intelligent und überzeugend gemacht, stets Zugang und bemühte sich auch verquerteste, seltsame und provokante Regiearbeiten zu verstehen, wenn alle schon geflohen waren. Er war fast jeden Abend irgendwo im Theater oder Konzert - an manchen Tagen sogar morgens und abends. Die Kulturarbeit omnipräsenter Rezensionen bestimmte sein Rentnerleben.

In einem unserer letzten Gespräche diskutierten wir darüber, wann wohl - und ob überhaupt - die Kölner Oper je wieder eröffnet wird. Dabei waren wir uns einig, daß der aktuell anvisierte Termin 2022 nicht zu halten sein wird und er sagte: Hoffentlich werde ich dies noch erleben. Nun ist seine Vorahnung traurig überraschende Realität geworden.

So einsam und zurückgezogen, wie er gelebt hat, verstarb er vor eine Woche fast unbemerkt in seiner Kölner Wohnung. Christoph Zimmermann hinterlässt eine große Lücke in unserem Team.

Ich trauere um einen Freund.

Lieber Christoph, das ganze Opernfreund-Team wird immer an Dich denken und wir behalten Dich in guter Erinnerung. Ruhe in Frieden und schau gnädig auf unsere weitere Arbeit herab - vielleicht mit einem Lächeln und Gedenken der schönsten Erinnerungen.

 

Dein Peter / 17.Mai 2019

 

Egal wie weit wir reisen, unsere Erinnerungen werden wir immer im Gepäck haben.

(August Strindberg)

 

 

Redakteur Christoph Zimmermann gestorben!

Und wieder ein herber Verlust für den Online-Merker. Christoph Zimmermann, wohnhaft in Köln, der für uns den dortigen Großraum abgedeckt hat, ist still und leise – wie er gelebt hat – in seiner Kölner Wohnung gestorben. Mit ihm verlieren wir einen Kompetenten, einen Unaufgeregten, einen Stillen, einen Loyalen und einen Kollegialen. 
Christoph Zimmermann war Jahrzehnte lang hauptberuflich in der Branche tätig, bekannt und beliebt. Seine Kompetenz war bei allen Theatern anerkannt. Mit ihm gab es auch redaktionsintern nie Probleme, er war auch einer der angenehmsten Mitarbeiter.

Einen ausführlichen Nachruf, verfasst vom „Opernfreund“ Peter Bilsing, aus dessen Kreis er zu uns gestoßen ist, lesen Sie morgen an dieser Stelle.

Der Kahlschlag, den wir seit Beginn des Jahres erleben, ist beängstigend. Christoph Zimmermann war ein Vorbild, ein Segen für jeden Chefredakteur! 

Danke und ruhe in Frieden!

 

Anton Cupak Hrg. MERKER-online (Wiern)

 

 

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Eine schmerzliche Nachricht  THEATER PUR

 

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