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Bayreuther Festspiele: Tops und Flops – „Bilanz der Saison 2026“

Beste Produktion (Gesamtleistung): – Der Ring des Nibelungen in der Regie von Kurator Marcus Lobbes und Nils Corte mit einem KI-Konzept (Künstliche Intelligenz). – Dieser Übergangs-Ring ist nicht mit einer normal programmierten Ring-Produktion in Bayreuth zu vergleichen. Da der V. Schwarz-Ring im fünften Jahr nicht mehr präsentierbar war, musste für das Jubiläumsjahr eine nur . . .

Bayreuth: „Siegfried“ und „Götterdämmerung“ – Schlussbilanz des zweiten Zyklus

In Bayreuth ist man nie vor Überraschungen gefeit. Erstmals seit über 40 Jahren habe ich es an diesem Ort erlebt, dass zweimal während einer Aufführung ein bimmelndes Handy störte, einmal dicht am Ohr unangenehm schrill. Die an anderen Opernhäusern verbreitete Ansage, die Mobiltelefone auszustellen, gibt es in Bayreuth (noch) nicht, bislang galt es als selbstverständlich, dass an diesem . . .

Bayreuth: „Götterdämmerung“, Richard Wagner (zweiter Zyklus)

Wie im Fußballstadion klingt das Gegröle eines Teils des Publikums, kaum dass der letzte Ton verklungen ist. Wie unsensibel und rücksichtslos muss man sein, dass man nach diesem musikalischen Wunder nicht wenigstens einmal durchatmen und die Musik einige Sekunden nachklingen lassen kann? Oder es wenigstens anderen zu gestatten. Erschreckend! Letztendlich treffen diese Buhrufe das Orchester im . . .

Bayreuth: „Das Rheingold“ und „Die Walküre“ – Halbzeitbilanz des zweiten Zyklus

Es war vermutlich von vornherein eine Schnapsidee, einer KI die Illustration des Bayreuther Jubiläumsrings anzuvertrauen. Auch wenn ich nach den vernichtenden Berichten über den Premierenzyklus noch Schlimmeres erwartet hatte. Aber nun soll jede Vorstellung ohnehin anders sein, und einen Vergleich vom ersten zum zweiten Zyklus könnte nur jemand ziehen, der beide Zyklen gesehen hat. Vielleicht . . .

Bayreuth: Gedenkveranstaltung „Verstummte Stimmen“ mit Michel Friedman

Um einen Satz aus Wagners subkutan antisemitischster und zugleich einer seiner genialsten Opern zu zitieren: „Es hat viel Lärm auf der Gasse gemacht“. Es: Das ist die fleißig durch die Gazetten gegangene Auseinandersetzung im Vorfeld der Veranstaltung, die zwischen dem Festakt zur 150jährigen Wiederkehr der Eröffnung der ersten Bayreuther Festspiele und der Bayreuther Erstaufführung des . . .

Bayreuth: „Siegfried“ und „Götterdämmerung“ – Bilanz der zweiten Hälfte des „KI-Rings“

Dass „Kurator“ Marcus Lobbes und sein Team nach der Götterdämmerung vom Bayreuther Premierenpublikum massiv niedergebuht wurden, überraschte nicht. Bereits an den vorherigen drei Abenden bahnte sich wachsender Unmut an angesichts einer Inszenierung des Rings des Nibelungen, die keine war. Das Wagnis, „KI“ in eine Opernproduktion zu integrieren, scheiterte auf ganzer Länge. Und zwar . . .

Bayreuth: „Das Rheingold“ und „Die Walküre“ – Bilanz der ersten Hälfte des „KI-Rings“

„Kinder, macht Neues! Neues und abermals Neues!“ Richard Wagners vielzitierter Appell entspricht dem ursprünglichen Werkstattcharakter der Bayreuther Festspiele, für den Wagner jede technische Neuerung seiner Zeit in Anspruch nahm. Es ist deshalb völlig legitim, wenn 150 Jahre nach der Gründung der Festspiele mit der sogenannten „KI“, der „künstlichen Intelligenz“, eine der wohl . . .