Reisebilanz extra: „Der Ring des Nibelungen“ im Rhein-Ruhr-Gebiet 2025/26
Am 2. August 2026 fand in Bayreuth im Rahmen der Jubiläumsfestspiele 150 Jahre Bayreuth die konzertante Premiere der . . .
Am 2. August 2026 fand in Bayreuth im Rahmen der Jubiläumsfestspiele 150 Jahre Bayreuth die konzertante Premiere der . . .
Bei den Rückblicken mit regionalen Schwerpunkten blicken wir nach dem Theater Bremen, dem Stadttheater Bremerhaven und dem Oldenburgischen Staatstheater heute auf die Region Rhein/Ruhr mit dem Aalto Theater Essen, dem Musiktheater im Revier Gelsenkirchen, dem Theater Bonn und der Deutschen Oper am Rhein. – . . .
Auch in diesem Jahr haben wir unsere Kritiker wieder gebeten, eine persönliche Bilanz zur zurückliegenden Saison zu ziehen. Wieder gilt: Ein „Opernhaus des Jahres“ können wir nicht küren. Unsere Kritiker kommen zwar viel herum. Aber den Anspruch, einen repräsentativen Überblick über die Musiktheater im deutschsprachigen Raum zu haben, wird keine Einzelperson erheben können. Die . . .
Mit Giuseppe Verdis Il Trovatore tun sich die Opernhäuser schwer. Auf der einen Seite strotzt das Werk nur so vor Ohrwürmern. Andererseits wird hier eine Geschichte voller Gewalt, Sexismus und Rassismus erzählt. Da wird einem Regisseur, der das drastisch auf die Bühne bringt, schnell vorgeworfen, selbst ein gewaltverherrlichender sexistischer Rassist zu sein. – Der Nürnberger . . .
Im Jahr 1948 wurde der US-amerikanische Schriftsteller Tennessee Williams für sein Drama Endstation Sehnsucht (engl. A Streetcar Named Desire) mit dem renommierten Pulitzer-Preis ausgezeichnet. In dem von den Lehren Sigmund Freuds beeinflussten Stück geht es um die verarmte Südstaatenschönheit Blanche DuBois, die nach einigen Schicksalsschlägen bei ihrer jüngeren Schwester Stella in New . . .
Auch an der Deutschen Oper am Rhein richtet sich der Blick zum Ende der laufenden Saison langsam auf die kommende Spielzeit. In den Häusern in Düsseldorf und Duisburg sind für die Spielzeit 2026/27 insgesamt über 260 Vorstellungen geplant; 180 in Düsseldorf und 81 in Duisburg, um genau zu sein. Zu sehen sind hierbei 35 verschiedene Opern- und Ballettinszenierungen. Acht M . . .
Szenischer Totalausfall – Die Deutsche Oper am Rhein stand bei ihrer neuen Produktion von Richard Strauss’ Elektra bereits vor der Premiere vor einer großen Herausforderung: Kurzfristig erkrankte die Hauptdarstellerin, sodass die Sängerin der Titelpartie ihre eigentliche Premiere erst in der dritten Vorstellung absolvieren konnte. Für ein Opernhaus ist eine solche Situation immer . . .
Mit Astor Piazzollas Tango-Operita Maria de Buenos Aires ist es so eine Sache. Vermeintlich seichte Musik trifft auf hochkomplexe und beinahe schon surreale Textwelten, die das Werk deutlich vielschichtiger machen, als man es vielleicht denken mag, denn die eine, klare Handlung, die sucht man vergebens. Und so stehen Regisseure immer wieder vor der Herausforderung, was man denn nun mit dem Stück . . .
Mit dieser Produktion, die ursprünglich am Duisburger Haus der Deutschen Oper am Rhein am 5. März 2022 Premiere hatte und in Koproduktion mit dem Grand Théâtre de Genève aufgelegt wurde, beweist die Oper am Rhein, dass sie als Ort der Janáček-Pflege immer noch ernstgenommen werden muss. Unter dem Dirigat von Axel Kober in der Inszenierung von Tatjana Gürbaca mit dem Bühnenbild von Henrik . . .
Bridget Breiner, die frühere Erste Solistin des Stuttgarter Balletts, hat sich nach dem „Nussknacker“ während ihrer Direktionszeit beim Badischen Staatsballett Karlsruhe nun in selbiger Funktion beim Ballett am Rhein einen weiteren Klassiker vorgenommen und ihn auf der Basis klassischer Grundfesten behutsam, d.h. mit Liebe und gedanklich-handwerklichem Geschick in eine Zeit nach der . . .
Ein bis auf den letzten Platz ausverkauftes Opernhaus in Düsseldorf – das ist selbst bei der allgemein recht guten Auslastung des Theaters eine Seltenheit. Was wurde also am 31. Oktober 2025 aufgeführt? Die Antwort mag verblüffen. Auf dem Spielplan stand der expressionistische Stummfilm-Klassiker Das Cabinet des Dr. Caligari des Regisseurs Robert Wiene aus dem Jahr 1920. Auch wenn dieser . . .
Nachdem die Rezensentin überwiegend über Bonn und Köln berichtet hat, entdeckte sie die vielfältige Opernlandschaft des Rhein-Ruhr-Gebiets. – . . .
Bei den Rückblicken mit regionalen Schwerpunkten blicken wir nach dem Theater Bremen, dem Stadttheater Bremerhaven und dem Oldenburgischen Staatstheater heute auf die Region Rhein/Ruhr mit dem Aalto Theater Essen, der Oper Köln, dem Theater Bonn und der Deutschen Oper am Rhein. – . . .
Auch in diesem Jahr haben wir unsere Kritiker wieder gebeten, eine persönliche Bilanz zur zurückliegenden Saison zu ziehen. Wieder gilt: Ein „Opernhaus des Jahres“ können wir nicht küren. Unsere Kritiker kommen zwar viel herum. Aber den Anspruch, einen repräsentativen Überblick über die Musiktheater im deutschsprachigen Raum zu haben, wird keine Einzelperson erheben können. Die . . .
Dramaturgin Schwarz-Schütte berichtete in ihrer Einführung zu Verdis vorletzter Oper Otello ausführlich über deren Entstehungsgeschichte und referierte deren Inhalt, um dann doch noch ein paar Sätze über die Inszenierung zu verlieren. Bei der Wiederaufnahme zeige die Deutsche Oper am Rhein eine – gemeinsam mit dem Regisseur Michael Thalheimer konzipierte – rassismuskritische . . .