Reisebilanz II: Tops und Flops der „Saison 2025/26“
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Schallplattensammlern dürfte André Previn (1929-2019) als Dirigent und Pianist für Repertoire der Spätromantik und klassischen Moderne bekannt sein, Kennern als Jazzmusiker und Filmmusik-Komponist und -Arrangeur (was ihm vier Oscars bescherte), und Klatschspaltenlesern als Ehemann der Stargeigerin Anne-Sophie Mutter von 2002 bis 2006. Man kann daraus ablesen, dass er ein musikalisches . . .
Lieber Opernfreund-Freund, – die erste der drei Verdiopern nach Shakespeare-Stoffen, der düstere Macbeth, ist derzeit in Osnabrück zu erleben. Und das ist wörtlich zu verstehen: das mörderische Paar wird mit Susann-Vent Wunderlich und Theo Magongoma zum Erlebnis und auch die Regie macht vieles richtig, um den Zuschauer in den Bann der Geschichte zu ziehen. – So düster ist kaum . . .
Lieber Opernfreund-Freund, – große romantische Oper gibt es derzeit in Osnabrück zu erleben – und die Zeichen stehen auf Generationenwechsel. Mit Wagners fliegendem Holländer präsentiert sich eigentlich der neue Generalmusikdirektor Christopher Lichtenstein dem Osnabrücker Publikum. Doch auch der neue Erste Kapellmeister Benjamin Huth, der die gestrige Vorstellung, die ich mir gerne . . .
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Lieber Opernfreund-Freund, – rund zehn Jahre hat der österreichische Komponist an seinem ersten Opernerfolg gearbeitet – und das ist bemerkenswert, hat er die Komposition doch mit Mitte 20 begonnen und erzählt im selbst verfassten Libretto zu Der ferne Klang doch die Geschichte eines Künstlerlebens. Fritz, gewissermaßen Alter Ego des Komponisten, sucht nach einem rätselhaft . . .
Lieber Opernfreund-Freund, – ganz zauberhaft präsentiert sich derzeit die Osnabrücker Rusalka. Regisseur Christian von Götz lässt das Märchen Märchen sein, holt es aber in die Entstehungszeit der Oper am Fin de Siècle. Mithilfe einer ausnehmend überzeugenden Sängerriege entführt er die Zuschauer in ein rauschhaftes Klang- und Bilderfest. – Ausstatter Lukas Noll hat dem aus . . .
Der Opernfreund-Stern geht an das Theater Osnabrück für seine außerordentliche Produktion von Verdis Luisa Miller. Regisseur Manuel Schmitt leuchtet die Hintergründe hinter Giuseppe Verdis Oper nach Schillers Drama Kabale und Liebe gekonnt aus, Ausstatter Sebastian Ellrich flankiert den Regieansatz kongenial mit tiefgründigen Symbolismen im Kostüm- und Bühnenbild. Zusammen mit der . . .
Lieber Opernfreund-Freund, – Verdis vergleichsweise selten gespielte Luisa Miller ist derzeit in Osnabrück zu erleben. Und das meine ich wörtlich: die symbolstarke Lesart von Manuel Schmitt, die Sebastian Ellrich kongenial umgesetzt hat, und die junge Tetiana Miyus in der Titelpartie sind gleichermaßen ein Erlebnis. – Verdis Version von Kabale und Liebe ist die dritte seiner vier . . .
Mit dem Fokus auf die Opernhäuser im Rheinland haben wir das Ende unserer Bilanzen zu einzelnen Häusern und Regionen erreicht. Wie im vergangenen Jahr präsentieren wir nun wieder Bilanzen von Kritikern, die im Laufe einer Spielzeit gezielt zu einzelnen, vielversprechenden Produktionen im In- und Ausland reisen. Den Anfang macht eine Rundblick über kleinere und mittlere Häuser, die - wie sich . . .
Lieber Opernfreund-Freund – am Theater Osnabrück ist derzeit ein beeindruckender Peter Grimes zu erleben. Das liegt nicht nur an der dichten, atmosphärischen Regiearbeit von Jakob Peters-Messer, sondern auch und vor allem am erst 34jährigen Ensemblemitglied James Edgar Knight, der sich in der Titelpartie – das darf ich vorwegnehmen – geradezu als Idealbesetzung erweist. – . . .
Bei Aufführungen von Jaromir Weinbergers „Schwanda, der Dudelsackpfeifer“ in Gießen, Gelsenkirchen (OPERNFREUND STERN!) und Berlin hat sich diese Oper in den vergangenen Jahren stets als äußerst wirksames Stück gezeigt. Die Komische Oper Berlin präsentierte sogar seine Spionage-Operette „Frühlingsstürme“. Wesentlich schwieriger hat es da Weinbergers „Wallenstein“-Oper. Die . . .
Gleich in zwei Theater hatte Emmerich Kalmans „Gräfin Mariza“ an diesem 3. Dezember parallel Premiere. Immerhin liegen zwischen Osnabrück und Dortmund mehr als 100 km, sodass sich die beiden Häuser mit der beliebten Operette keine direkte Konkurrenz machen. In Osnabrück lässt sich Regisseur Matthias Oldag von der Serie „Babylon Berlin“ inspirieren und versetzt das Stück vom . . .
Lieber Opernfreund-Freund, – insgesamt 20 Jahre Verdi an seinem „Don Carlo" gearbeitet, gekürzt, gestrichen, wieder ergänzt, hat vier- und fünfaktige Versionen von Schiller Vorlage hinterlassen, auf Französisch und Italienisch, mal mit und mal ohne Ballett. Und auch Sam Brown tut sich in Osnabrück schwer mit einer schlüssigen Deutung des Stoffes. Musikalisch hingegen gerät der . . .
Besuchte Vorstellung: 25.01.2022 (Premiere: 22.01.2022) – Düstere Wasserspiele in Osnabrück – Lieber Opernfreund-Freund, – eine musikalisch grandiose Lucia di Lammermoor ist derzeit in Osnabrück zu erleben. Sophia Theodorides präsentiert dem Osnabrücker Publikum dabei eine intensive Interpretation der Titelfigur auf Weltklasseniveau, doch die düstere Lesart von Sam Brown . . .