Pionteks Bayreuth

Bayreuth um 1900 / gemeinfrei (Quelle)

Pionteks Bayreuth: „KriegsFestSpiele im Spiegel der Bayreuther Presse“, Ausstellung

150 Jahre Festspiele – der Blick in die Vergangenheit der Richard-Wagner-Festspiele hat, vor Allem auf publizistischem Gebiet, wenige Wochen vor deren Beginn für zwei Publikationen gesorgt, die sich vor Allem mit dem 20. Jahrhundert befassen: zum einen Stephan Möschs kardinaler Band Bayreuth als Theater, zum anderen, ihn ergänzend und ein anderes Gebiet tief erforschend, Anno Mungens Von . . .

Pionteks Bayreuth: „Utopie und Echo – Positionen“, Richard-Wagner-Museum

Man habe es, sagt der Museumsdirektor Sven Friedrich zwischen seinen Publikumsbeschimpfungen, nicht mit „musealen“ Objekten, sondern mit Gegenwartskunst zu tun. Der Bayreuther OB spricht gar von einem „Ausstellungsexperiment“, aber so weit würde man als Kunstfreund vielleicht nicht gehen, auch wenn Derartiges selten im Wagnermuseum ausgestellt wird. Natürlich passt das. Die Bayreuther . . .

Pionteks Bayreuth: „… von Takt zu That…“, Katharina Thalbach und Kit Armstrong

Eigentlich – und uneigentlich –, denkt sich der Besucher, könnte er auch reine Tonleitern spielen. Es wäre doch schönste Musik. Eigentlich könnte sie dazwischen auch aus dem Telefonbuch lesen – es wäre reinste Literatur, Schauspielkunst und mimisches Genie. – Er: Das ist Kit Armstrong, der nicht das erste Mal im Auftrag der Klavierbaufirma Steingraeber auf der Bühne des . . .

Pionteks Bayreuth: Antoine Wagner – „Pianos, Studien und Standbilder (Klangräume.Bildspuren)“

Eine junge Frau setzt sich an das Piano und beginnt zu spielen. Fast scheint sie mit dem Instrument zu verschmelzen. Das macht: der Klang des Klaviers und ihre Bluse – denn die Bluse und das Instrument tragen akkurat dasselbe Muster. – So, denkt sich der Besucher, können Natur und Kunst auch eins werden. „Natur und Kunst, sie scheinen sich zu fliehen“, so beginnt ein Gedicht von . . .

Pionteks Bayreuth: „Mendelssohn!“, Hofer Symphoniker unter Martijn Dendievel

Hätte sich Richard Wagner wirklich darüber gewundert, wenn im ersten Konzert, das die Hofer Symphoniker als Gastspiel in das jüngst eröffnete Friedrichsforum bringen, ein jüdischer und in Israel geborener Pianist ein Klavierkonzert spielt, das in einem reinen Mendelssohn-Programm zu hören ist? Wäre nicht schon die Tatsache erstaunlich, dass, obwohl der Abend nicht zum Bayreuther . . .

Pionteks Bayreuth: „Verstehen und verstanden werden. Hinter den Kulissen von ‚Neubayreuth’“, Vortrag von Stephan Mösch

Recherchieren – lesen – kontextualisieren – interpretieren – thesenbilden – geschichtsschreiben: Derart könnte man den Sechsschritt bezeichnen, den eine informierte wie reflektierte Historiographie auszuzeichnen pflegt. Verstehen und verstanden werden. Eine Hörgeschichte der Bayreuther Festspiele – in der viersätzigen Vortragsserie, die Stephan Mösch, Professor für „Ästhetik, . . .

Pionteks Bayreuth: „Orpheus und Eurydike“, Christoph Willibald Gluck

Bewahren Sie die Fassung! Den Satz möchte man denen zurufen, die am Abend meinen (meinen ist in Kunstdingen nicht verboten), dass die Instrumente „zu historisch“ seien. – Man kann, ja muss man da widersprechen, denn die Fassung von Christoph Willibald populärster Oper, die die Intendanz der Gluck-Festspiele in das Markgräfliche Opernhaus gebracht hat, ist zwar, soweit es die Folge . . .

Pionteks Bayreuth: „Richard Wagner. Ein kinematographisches Lebensbild“

Ein Film, also ein Motion Picture, ist ein Bewegungsbild. Dabei kommt es nicht allein auf die Bewegung (der Bilder wie der Zuschauer), sondern auch auf das Bild an – und jedes Bild, das wir uns von einem Genie machen, ist ein persönlich gefärbtes. Man hat in den verschiedenen Epochen, die nun schon seit dem irdischen Dahinscheiden Richard Wagners vergangen sind, in durchaus verschiedenen . . .