DER OPERNFREUND - 51.Jahrgang
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Mario Schröder

Chefchoreograf und Ballettdirektor des Leipziger Ballett

OF: für den Ballett-Laien sind die unterschiedlichen Bezeichnungen für die vielen Formen des Tanzes fast nicht nachvollziehbar. Welches sind die Unterschiede zwischen Ballett, Tanztheater, Handlungsballett, Ausdruckstanz usw.?

MS: Ich kann mit diesen Zuordnungen eigentlich nichts anfangen. Auf die Frage: Was ist denn eigentlich Ballett, ist meine Antwort: Ballett ist Leben und da gehört alles dazu: Tanz, Schauspiel, die Geschichte, das ist Ballett! Eigentlich denke ich nicht mehr darüber nach, was in welche Ecke, in welche Schublade gehört und welches Instrumentarium man benutzt. In meiner Ausbildung habe ich gelernt, mit meinem Körper Geschichten zu erzählen und dazu gehört natürlich das Handwerk. Alle Künstler müssen ihr Handwerk beherrschen und auch wissen, wie es benutzt werden kann. Daher denke ich auch gar nicht darüber nach, wo die Geschichte, die ich erzähle, im historischen, balletthistorischen, Kontext angedockt werden oder in welche Schublade es passen könnte!

BALLETT IST TANZ UND TANZ IST BALLETT, IST KÖRPER TOTAL!

OF: Welches sind die Entscheidungskriterien bei der Auswahl der Musik für deine Choreografien? Ziehst Du speziell geschriebene, arrangierte Musik vor oder bevorzugst du Musik unterschiedlicher Herkunft und Stilrichtungen?

MS: Einerseits spielt bei mir der Instinkt eine grosse Rolle. Andererseits gibt es ganz logische Zusammensetzungen auch bei der Wahl von Komponisten. Ich liebe unterschiedliche Stil- und Kompositionsrichtungen, es können die unterschiedlichsten Musikrichtungen sein. Wichtig für mich ist aber, dass mich die Musik berührt, emotional anregt, dass die Musik mir meine Identität vorzelebrieren, aufzeigen kann. Und so kam auch die Zusammenstellung der drei Komponisten, J.S.Bach, Henryk Gorecki und Udo Zimmermann in “LAMENTO“ zustande.

WIR SIND DAS, WAS WIR SIND, WO WIR HERKOMMEN!

Und dementsprechend nehmen wir unser Leben auch mit. Schlussendlich sind wir immer das, was wir sind – aus unserer ganz eigenen Geschichte heraus.

OF: Es gibt die klassischen Ballette auch in sehr modernen, unorthodoxen Sichtweisen. In der Presse könnten dies dann zum Aufschrei “Choreografitis“ der ewig Gestrigen führen, so wie das in der Oper des Öfteren der Fall ist. Was ist deine Haltung zu diesem Themenkreis?

MS: Es ist immer wichtig, die Sicht auf die Ballett –Tradition zu behalten. Ich möchte aber nicht alles konservieren, ein Museum werden. Es war für mich in meiner Ausbildung wichtig, die klassischen Ballette zu tanzen. Tradition gehört immer dazu, das Wissen um Tradition ist wichtig, und nur weil ich die Tradition kenne, Teil dieser Tradition gewesen bin, ist es für mich möglich, neue Türen zu öffnen und neue Räume zu entdecken.

 

OF: Tanz ist wahrscheinlich an allen Häusern Europas die erfolgreichste Sparte im klassischen Musiktheater ganz allgemein. Was ist deiner Meinung nach der Grund dafür?

MS: Tanz ganz allgemein ist eine universelle Sprache! Mit dieser Sprache wird eine Botschaft verbreitet, die überall verständlich ist und schnell emotionale Momente schafft. Vielleicht ist gerade diese Universalität der Grund, wieso der Tanz sich ganz generell im Vormarsch befindet. Gerade bei der jungen Generation kann die tänzerische Bewegung einen sehr grossen Stellenwert bekommen. Dazu kommt, dass sich der Tanz sehr schnell entwickelt. Wenn man sich auf den Bühnen umschaut und die verschiedenen Stilformen studiert, ist diese schnelle Entwicklung nicht zu übersehen. Es scheint auch ein Urinstinkt in Kraft zu treten, mit dem Körper Geschichten fassbar zu machen, welch auf andere Weise nur schwer und weniger universell zu erzählen wären. Was war am Anfang: Die Bewegung? Der Ton? Für mich als Choreograf ist es die Bewegung, für einen Musiker wäre es wahrscheinlich der Ton. Der Tanz, die Bewegung ist ein Urinstinkt, der in uns schlummert. Möglicherweise ist dies der Grund für den Erfolg des Tanztheaters. In der Kombination Bewegung und Musik wird das Verständnis universell. Zu tanzen bedeutet aber auch, sich frei zu fühlen.

Wenn ich, wie in Lamento ein Werk von Bach choreografiere, wird dies in jeder Kultur, sei es in Israel, Amerika, Japan oder in China als Gesamtkunstwerk verstanden. Dies gilt auch, wenn meine Choreografie auf fernöstliche oder arabische Religionen trifft. Ich komme dann zurück nach Leipzig und sage mir: Bach ist modern, ist ein Universalgenie! Und dieser Kreislauf wird sehr wichtig in dem was wir machen.

So ist also auch beim Schwanensee nicht die Frage wichtig: >Was mach ich ästhetisch daraus<, sondern wesentlich wird die Frage nach dem Inhalt. Ich bin der Überzeugung, dass sich das Publikum im Theater nicht nur unterhalten lassen will. Ich meine, dass die Besucherinnen und Besucher eine Suche starten, eine Suche der eigenen Identität. Und das gilt für alle Kunstformen: Tanz, Musik, Schauspiel, darstellende Künste und anderes mehr. Und wenn diese Darbietungen mit den Menschen etwas machen, wenn dieser Impuls ein Auslöser wird, ist nicht nur alles erreicht, was wir erreichen können und wollen, sondern es findet auch eine Fortbewegung, Weiterbewegung statt. Und das bildet nicht nur, sondern sensibilisiert uns alle auch im Zusammenleben mit anderen Menschen.

OF: Auf was achtest du bei der Zusammenstellung deines Ballettensembles: Heterogen und universell, oder homogen?

MS: Ich finde es ein grosses Privileg, mit jungen Menschen zusammen zu arbeiten, welche aus den unterschiedlichsten Kulturen, verschiedenen Kontinenten und sozialen Schichten stammen. Musik vereint uns! Mit diesen jungen Menschen will ich Komponisten und Musik entdecken und mit ihnen an diesen Werken, mit diesen Werken arbeiten. Und plötzlich verbinden diese Kompositionen, woher und von wem sie auch stammen, Kulturen und Menschen und Kontinente.

FRAGEN STELLEN, GESCHICHTEN ERZÄHLEN !

Mit unserem Instrumentarium Tanz und Bewegung wollen wir Geschichten erzählen. Wir machen nichts anderes als mit Hilfe der Musik Fragen zu stellen. Ich kann mit dem Tanz nicht erzählen: >Ich gehe morgen über eine Brücke<! Wohl aber möchte ich Gefühle ausdrücken, meine, unsere Befindlichkeit sichtbar machen, was bedeuten kann, über eine Brücke zu gehen.

 Es entsteht für die Zuschauerin, den Zuschauer, die Möglichkeit die Musik durch den Tanz anders zu hören, unterschiedlich zu empfinden. Bewegung und Musik sind zwei Kosmen, welche sich an die Hand nehmen und zusammen ein neues Universum schaffen. Das Publikum nimmt an dieser Schöpfung teil und ist berührt oder geht gleichgültig nach Hause. Im ersten Falle ist der Abend eine persönliche Bereicherung, im zweiten Fall war es ein verlorener Abend. Aber was bedeutet hier verloren? So oder so macht er etwas mit uns.

Wir stellen als Ballettcompagnie Fragen an das Publikum, sehr persönliche Frage nach Befindlichkeiten, Emotionen und Zuständen. Und darauf erhalten wir so viele unterschiedliche Antworten wie ZuschauerInnen im Saal sitzen, und das ist für uns eine der grössten Belohnungen und auch Herausforderung.

OF: Vielen Dank Mario Schröder. Für das interessante und aufschlussreiche Gespräch. Ich freue mich auf den zweiteiligen Ballettabend “LAMENTO“ hier im Opernhaus Leipzig.

 

Das Gespräch führte Peter Heuberger in Leipzig im Januar 2020

Bilder (c) Kirsten Nijhof

 

 

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